Verzweifelt versuchen die, "die den Fluch des Blutes tragen, aber nicht vom Blute sind", namentlich Arnim von Treskow, Joséphine Laurant und der unverbesserliche Franz Marks, zusammen mit dem jungen Kainsbruder Wolf Armin Marraschewski - ja was nun?
Die Welt zu retten oder besser die eigene Haut? Was ist nur los im Berlin der 90er Jahre?
Wir schreiben den 24.10.1999, eine uralte Baali hat die Herrschaft über die Hauptstadt übernommen und es ist alles andere als gut.

Was bisher geschah:



Mittwoch, 22.09.1999

*Der Traum*
Es war ein wirklich überraschendes und einschneidendes Erlebnis gewesen damals, aber nachdem Einiges in Erfahrung gebracht, Verschiedenes ausprobiert und alles ausdiskutiert worden war, hat sich die Gruppe mehr oder weniger schnell aus den Augen verloren. Es hat sich einfach so ergeben... und man hat ja schließlich unendlich viel Zeit, sich wieder zu treffen.

Erst an diesem Tag, diesem besonderen Tag, hatten alle 4 den einen Traum. Sie haben nicht dasselbe geträumt, aber es war dennoch derselbe Traum...


irgendwann dazwischen

Arnim und Marks stellen zwei Diableristen am Theater. Als diese dann zur Sache kommen, war Herr von Treskow eigentlich nie dagewesen und Marks entfernte sich SEHR schnell vom Ort der Begegnung.


Sonntag, 02.10.1999

Joséphine und Arnim holen im Auftrag von Gustav, dem Prinzen Ostberlins, ein Buch bei Herrn Neuhaus ab und lernen den Malkavianer auf diese Art kennen.
Im Elysium trifft die Gruppe auf Gabriel, Sylvia und Julia. Gabriel fällt dadurch auf, dass er zuerst eine rituelle Handlung vollführt, bevor er sein Getränk zu sich nimmt.


Montag, 03.10.1999

Beim Brandenburger Tor lernt man die Ravnos kennen: Natalja und ihre Sippe werden beobachtet und verfolgt; bei dieser Gelegenheit rauben die Verfolgten ihre Verfolger aus (es fehlt am Schluss ein Auto und diverse Handys).
Zufällig trifft man dort auch Herrn Neuhaus wieder. Er erzählt von seiner Tochter Sonja und dass ihr die Gruppe irgendwie bekannt vorkommen würde.
Gabriel wird betend in der zerbombten Gedächtniskirche angetroffen, als plötzlich Explosionslärm und dann auch Sirenen aus der näheren Umgebung zu hören sind. Nach kurzem Suchen ist die Quelle ausgemacht: ein Haus, das direkt an der Berliner Mauer steht, weist entsprechende Zerstörungen auf und die Polizei hat bereits erste Absperrmaßnahmen ergriffen.
Die beiden Prinzen erscheinen persönlich, um sich ein Bild von der Lage zu machen. Marks schafft es, sich in das Haus und dessen Keller zu mogeln, bevor ihn die Prinzen zurückpfeifen. Er kann berichten, dass der Explosionsherd unter dem Haus gelegen haben muss und dass im Keller ein Massaker stattgefunden hat: es lagen dort einige, anscheinend blutleere Leichen inmitten der Überreste einer angenehmen Abendveranstaltung.
Gabriel berichtet indessen vom Wesen der Mauer: Sie stellte nicht nur eine physische Grenze zwischen Ost und West dar, sondern es gab auch einen magischen Aspekt, den die Tremer verursacht haben. Er ermöglichte eine Kontrolle der vampirischen Grenzübertritte, den die beiden Prinzen sehr schätzten. Das erklärt auch deren promptes Erscheinen, als dieser magische Kontrollmechanismus 'gesprengt' wird.


Dienstag, 04.10.1999

Nachforschungen im Krankenhaus in der nächsten Nacht bleiben ergebnislos, es gab offensichtlich keine Überlebenden der Explosion. Auch der Versuch, über Christian an der Unibib an Herrn Wächter, einen Tremer, zu kommen, war zunächst nicht von Erfolg gekrönt.
Da die Gruppe den Prinzenin der Vornacht aufgefallen war, werden sie zum Verhör auf neutralem Grund am Brandenburger Tor abgeholt. Sie können sich den Vorfall nicht erklären und suchen mit Nachdruck nach dem Zerstörer der magischen Barriere. Als die Gruppe schließlich wieder nach Hause gefahren wird, überbringt ihnen der Chauffeur eine ebenso kryptische wie eindeutige Nachricht: sie werden am Grunewald erwartet.
Der Grunewald wird verständlicherweise allgemein gemieden, da er abgesehen von Derryl Lutz, einem ungenießbaren Gangrel, nur von einem Rudel Werwölfen bewohnt wird. Man beschließt, der Aufforderung Folge zu leisten und fährt dann selbst zum Grunewald. Hätten sie den Weg nicht sowieso gewusst, sie hätten nicht fehlgehen können; wie von unsichtbarer Hand geleitet finden sie den direktesten Weg dorthin.

Am Wald schließlich treffen sie auf Ankla Hotep, einen alten und verzweifelten Kainsbruder, der ihnen berichtet, dass er besessen sei und sich in den Grunewald geflüchtet hätte. Er hätte ihnen den Traum geschickt und sie in diesem wachen Moment hergerufen. Er bittet sie um Hilfe und sagt ihnen, dass sie Natalja, die Ravnos, suchen sollten, die ebenfalls auf seinen Ruf hin nach Berlin kam. Falls alle Anstrengung jedoch nicht helfen sollte, sollten sie ihn jedoch unbedingt töten, damit er nicht ausführen könne, wozu ihn der Dämon bringen will. Sprachs und verschwand wieder im Grunewald, Beklemmung und Furcht und viele Fragen hinter sich lassend.

Tatsächlich können sie Natalja und ihre Sippe beim Elysium treffen, werden jedoch wieder nur ausgenommen wie die Gänse.
Ein erneuter Besuch bei Neuhaus bringt zunächst ein wenig Ärger mit einer Straßengang, die Dank Marks' Einsatz bald in die Flucht geschlagen wird. Oben ist jedoch nur Sonja zu Hause, die die Wohnungstüre nicht öffnen will. Sie sagt, dass sie die Türe nicht öffnen dürfe und ihr Vater sehr böse wird, wenn er erfährt, dass sie zu so später Stunde noch auf ist. Aber durch den Türspalt bestätigt sie schließlich doch, was Neuhaus schon angedeutet hat: Die Gruppe ist ihr aus einem Traum bekannt, nicht jedoch aus dem wirklichen Leben. Daher kennt sie auch Natalja.


Mittwoch, 05.10.1999

Arnim und Marks fertigen Phantombilder der zwei Diableristen an.
Derryl Lutz kommt ins Elysium, stürmt vor an die Theke, und beschwert sich bei Wolfgang, dem Sheriff, dass jemand in den Grunewald gegangen sei und er unmissverständlich zum Ausdruck bringen will, dass er das nicht duldet.
Ein Gespräch mit Gabriel und Julia ergibt den Grund ihrer Anwesenheit in der Stadt: Sie sind den Spuren dämonischer Wesenheiten nach Berlin gefolgt.
In der Unibib gibt man Christian den Auftrag, Bücher über Dämonologie zu beschaffen.


Donnerstag, 06.10.1999

Marks' Ghul Christine trifft aus USA ein.
Arnim hat Ozzy, den Primogen der Malkavianer zu einem Treffen mit Neuhaus mitgenommen, um noch mehr aus dem Mann herauszuholen. Leider ist das einzige Ergebnis ein angenehm plätscherndes Kaffeestündchen unter Freunden.
Auf der Rückfahrt entdeckt die Gruppe jedoch die ersten Anzeichen des nächtlichen Überfalls auf die Ravnos. Sie stoßen auf einen brennenden VW-Bus der Sippe und einen sterbenden Ghul. Ein Anruf bei Natalja rettet schließlich ihr und einem Ghul das Unleben - alle anderen Ravnos in der Stadt kommen bei dieser Aktion um.
Die zwei werden schnell in Marks' Appartement verfrachtet, wo sie zunächst in Sicherheit sind.


Freitag, 07.10.1999

Joséphine spielt einmal wieder Theater, während die anderen die Prinzen über die Vorfälle der letzten Nacht informieren und auch Gabriel anrufen. Der eilt herbei und kann das Leben des verletzten Ghuls retten.
Ein weiterer Kontaktversuch mit Neuhaus scheitert.

In der Unibib gelingt ein Treffen mit Herrn Wächter. Bei den Beschreibungen der Geschehnisse und auch der Träume verplappert sich Marks, so dass der Tremere auf die Andersartigkeit der Gruppe aufmerksam wird. Die geforderte Blutprobe muss Marks ihm gewähren. Sylvia und Natalja verlassen die Unibib, während die anderen wie in einem Labyrinth gefangen zu sein scheinen. Und als Wächter seine Untersuchung abgeschlossen hat, wirft er ihnen an den Kopf, was sie schon lange wissen: "Ihr seid gar keine Vampire!" Dass jetzt auch die Blutproben der anderen gefordert werden, lässt Lilith so in Rage geraten, dass sie eine tiefe Dunkelheit heraufbeschwört und den Verursacher der Misere angreift. Leider fällt sie bei dem misslungenen Versuch so unglücklich, dass sie sich sich an einer Tischkante das Genick bricht. Marks, sich des Angriffes im Dunkeln bewusst, greift zum Pflock und rammt ihn Lilith mitten ins Herz. Als die Dunkelheit plötzlich schwindet, steht Marks mit gezogenem Schwert über Lilith, die mit gebrochenem Genick und durchbohrtem Herzen vollkommen hilflos am Boden liegt. Das ruft die anderen auf den Plan. Joséphine jagt Marks einen unwahrscheinlichen Schrecken ein, was Arnim noch verstärkt, so dass Marks die nächsten Wochen mehr als einen Heidenrespekt vor Joséphine zeigt. Wenn sie sich räuspert, macht er einen panischen Luftsprung - das sind keine Methoden, mit denen ein Brujah umgehen kann!
Nach all diesem Unsinn gibt Wächter die Gruppe frei, schließlich hat er sein Blut ja bekommen.
Draußen gibt es noch eine kleine Überraschung: Natalja hat auf sie gewartet und gibt ihnen eine CD, die sie eben aus Wächters Unterlagen entwendet hat. Sie enthält Informationen allgemeinerer Art über Astrologie und Dämonologie, die der Gruppe sehr zupass kommen.
Die arme Lilith indessen ist so außer Gefecht gesetzt, dass sie zur Erholung mit einem Privatjet zurück zu ihrem Domizil nach Frankfurt fliegt, wos ie hoffentlich so schnell wie möglich regnerieren wird.

Samstag, 08.10.1999

Joséphine arbeitet wieder am Theater und stößt später zu Arnim und Marks, die sich in einer Disco amüsieren.
In der Unibib kann das bestellte Dämonologiebuch abgeholt werden - doch leider ist es in Latein verfasst. Jetzt muss dringend ein Lateinlehrer gefunden werden!
Es wird auch eine Botschaft für Lutz verfasst, die Jeff am nächsten Tag im Grunewald aufhängen soll. Man bietet ein Gespräch an, um das "gemeinsame Problem" zu besprechen.

Marks hat in der Disco Julia getroffen, die ihn zu einem Treffen mit Wolfgang mitnimmt. Es ist eine Diableristenhatz angesagt, an der unser Brujah natürlich liebend gerne teilnimmt. Ein einzelner Diablerist wird von den Fünfen in einem Bootshaus am Wannsee gestellt. Der Kampf wird unerwartet heftig; Julia wird so schwer verletzt, dass sie in Blutrausch verfällt und über den Diableristen herfällt. Und ihn austrinkt.


Sonntag, 09.10.1999

Joséphine müht sich wieder vor den Berliner Kunstbanausen ab, während Marks und Arnim mal wieder Neuhaus aufsuchen - und Sonja antreffen. Sie meint nach kurzem Wortwechsel lakonisch: "Ich mag den Marks nich", was Arnim beruhigend bestätigt: "Das ist ganz normal".

Wolf, der noch nicht lange in der Stadt ist, wird von Sylvia, ebenfalls eine Gangrel, angesprochen. Bisher treibt er sich ziellos in Berlin herum und arbeitet als Türsteher im Exil, um sich zu finanzieren. Sie bringt ihn mit der geschrumpften Gruppe zusammen, die den Halbwilden anleiten soll, sich in der kainitischen Stadtgesellschaft zurechtzufinden. Er soll auch an deren Nachforschungen teilnehmen und lernen, Verantwortung zu übernehmen.

Später im Elysium fällt Joséphine ein blonder, hübscher Mann auf, der offensichtlich Verdunkelung benutzt. Auf Nachfrage erfährt sie, dass es sich um Mr. Ellison, den Primogen der Nosferatu, handelt.


Montag, 10.10.1999

Joséphine beobachtet am frühen Abend in einer Kneipe zwei Männer, die sich über einen Aktenkoffer hermachen. Nachdem sie diesen durchsucht haben, verlassen sie das Etablissement zügig und lassen den geöffneten Koffer achtlos zurück. Nach kurzem Überlegen nimmt sie den Koffer an sich und verlässt die Kneipe ebenfalls.
Nach ein paar Metern zieht sie jedoch der unwiderstehliche Duft frischen Blutes in den Bann. Er führt sie in eine kleine Gasse rechter Hand und eröffnet den Blick auf die zerfetzten Leichen der zwei Kofferdiebe. Eine schnelle Durchsuchung ergibt zumindest einen Ausweis: Michael Kremer.

Eine spätere Untersuchung des Koffers bringt ein Buch aus der Unibib über die fachmännische Durchführung archäologischer Ausgrabungen und einen Stadtplan Berlins mit merkwürdigen Markierungen zutage. Interessanterweise verweist eine deutliche Markierung auf das gesprengte Haus. Mit Christians Hilfe ist schnell Name und Adresse des Entleihers herausgefunden: Daniel Weißholt, Student im 1. Semester Archäologie.

Joséphine und Wolf suchen die angegebene Adresse, ein ansehnliches Haus im Villenviertel, auf und die Toreador klingelt einfach an der Haustür und lässt ihren Charme spielen. Es öffnet Vater Weißholt, der gerne ihre Nachricht und Telefonnummer aufnimmt, aber auch nicht weiß, wo sich sein Sohn gerade herumtreibt.
Unterdessen schleicht sich Wolf durch den Garten um das Haus und beobachtet dann Weißholt und zwei jüngere Männer im hellerleuchteten Wohnzimmer, die offensichtlich irgendein Projekt zusammen ausarbeiten.

Die Theatergruppe will in den nächsten Tagen abreisen und Engagements in anderen Orten wahrnehmen, aber Joséphine darf Berlin auf ausdrückliche Anweisung Wilhelms nicht verlassen.
Marks trifft sich in dieser Nacht mit Dieter Kotlar, dem stadtbekannten Nazi und Primogen der Brujah.
Gabriel berichtet, dass Natalja, die inzwischen mitsamt dem Ghul aus dem Wirkungsbereich der Gruppe entflohen ist, auch nicht mehr über den Traum bzw. ihre Variante erzählen kann. Wer mit Sicherheit mehr dazu hätte sagen können, war die Seherin der Ravnos, die aber ebenfalls bei dem Überfall ihr Unleben verloren hat.


Dienstag, 11.10.1999

Der Primogenrat tagt im Elysium. Interessiert beobachtet die Gruppe die Gäste, die im Anschluss den Ort verlassen. Joséphine fällt besonders der Begleiter der Toreador-Primogenin Antoinette auf, dessen Aura ein merkwürdiges Glitzern aufweist.
Schließlich dürfen auch Marks, Arnim, Joséphine und Wolf das Elysium betreten und werden auch tatsächlich umfassend informiert:

In der Vornacht gab es in den frühen Morgenstunden einen Autounfall, bei dem Professor Weißholt und seine zwei Assistenten tödlich verunglückten. Sie waren mit einer Ausgrabung befasst, die für den Primogenrat von großem Interesse ist, weshalb die Gruppe den Auftrag erhält, diese Ausgrabung genauestens zu untersuchen.
Sie erfährt ebenfalls, dass der Sohn bereits am Vortag unter ungeklärten Umständen in der Wohnung einer Bekannten zu Tode gekommen ist (angeblicher Goldener Schuss).

Dank der Hinweise und des Stadtplans mit den Markierungen liegt der Schluss nahe, dass die Ausgrabung unter dem Haus ausgeführt wurde, wo die Explosion stattgefunden hat. Vielleicht besteht sogar ein ursächlicher Zusammenhang. Also besorgt man sich ein wenig entsprechende Ausrüstung und macht sich auf den Weg.

Vom Keller des Hauses, in dem die Party stattfand und wo die Leichen herumlagen, führt ein verschütteter Gang noch weiter in die Tiefe. Mit vereinten Kräften wird der Schacht freigelegt, so dass der folgende Gang betreten werden kann. Es folgt ein Raum, der mit diversen archäologischen Ausrüstungsgegenständen und Werkzeugen bestückt ist, offensichtlich war das die Basis für die Ausgrabung. Als sich der Gang danach teilt, wendet sich die Gruppe zuerst nach rechts. Entlang des Ganges gehen links und rechts mehrere Türen ab, die sich in kleinere Kammern öffnen. Insgesamt macht dieser Abschnitt des Ganges den Eindruck, als ob er älteren Datums wäre. Der Inhalt der Kammern, der v.a. aus verfallenen Stockbetten, Vorratsschränken und verrosteten Waffen besteht, verweist auf alte Stollen der Wehrmacht.

Schließlich stoßen sie linker Hand auf eine moderne Sicherheitstür, die natürlich das Interesse weckt. Sie ist Dank Chrinstine's profunden Kenntnissen relativ bald geöffnet und die Protagonisten blicken in einen weiteren dunklen Gang und eine Überwachungskamera. Nachdem die Kamera vorsichtshalber außer Gefecht gesetzt wurde, geht es weiter den Gang entlang. Nach kurzer Zeit jedoch stößt die Gruppe auf einen großen, dreckigen, knurrenden Hund, der ihnen den Weg versperrt. Im schnell entbrannten Kampf erweist sich der Hund als ungemein zäh, obwohl er bereits vorher verletzt zu sein schien. Da es sich augenscheinlich um einen Ghul handelt, erschlägt Wolf den herrenlosen Hund nicht, als er endlich überwältigt ist, sondern macht ihn zu seinem neuen Begleiter.
Der Gang mündet in einen weiteren Raum, der vor allem von Verwüstung gezeichnet ist. Das ist wohl die Heimstatt eines Nosferatu gewesen, der einem der immer häufiger werdenden Übergriffe der Diableristen zum Opfer gefallen ist. Im Zimmer lässt sich absolut nichts Brauchbares finden, da alles, inclusive des PC zerstört wurde. Auf der anderen Seite des Raumes gibt es eine Luke, die in die Kanalisation führt.

Zurück im Gang folgt die Gruppe nun dem Weg auf die linke Seite. Nach einigen Metern ist die Wand des alten Wehrmachtganges auf der einen Seite eingebrochen und das Loch gibt den Blick frei in eine große Höhle.
Auf der rechten Seite fällt der Blick auf Zeichnungen, Malereien an der Wand, an denen offensichtliche Restaurationsspuren zu sehen sind. Jemand hat begonnen, die Darstellungen und Piktogramme vorsichtig freizulegen. Etwas links der Raummitte erhebt sich ein großer, querliegender Quader aus dem Boden. Abgesehen von einem Skelett am Rande der Höhle ist der Raum sonst leer.


Mittwoch, 12.10.1999

Es folgen eifrige Ausgrabungsarbeiten in der Höhle. Joséphine und Arnim verkünsteln sich am Höhlengemälde und Marks und Wolf kümmern sich derweil ums Grobe, indem sie den Steinblock freilegen. Das Skelett birgt keine besonderen Geheimnisse. Irgendwann stolpert Arnim über einen Stein im Geröll unterhalb des Bildes und legt dadurch eine Visitenkarte frei. Sie ist mit "M.L." beschriftet, ansonsten schwarz und die Signatur erscheint immer nach einer Weile, auch wenn man die Karte umdreht. Kann die Visitenkarte wirklich gestern schon hier gelegen haben?
So langsam ergibt sich folgendes Bild: Der schwarze Steinquader besitzt eingemeißelte Verzierungen und eine Art Ablauf. Außerdem befindet sich in einigem Abstand eine Art gemauerter Ring darum herum. Das Höhlenbild zeigt eine Gestalt, die sich von anderen anbeten lässt und der Opfer dargebracht werden. Kurzum, es handelt sich wohl um eine SEHR alte Opferstätte mit einem großen, schwarzen Altar, auf dem Blutopfer dargebracht wurden. Wenn man bedenkt, dass die Opferstätte direkt neben dem Wehrmachtsgang liegt, muss sie wohl von einem mächtigen alten Zauber geschützt gewesen sein, um nicht schon lange entdeckt worden zu sein.

Plötzlich taucht uneingeladen Herr Wächter auf und sieht sich eingehend in der Höhle um. Panisch wird Gabriel angerufen.

Tagsüber durchsuchen Mina und Jeff Weißholts Büro an der Universität und nehmen die Festplatten der PCs mit. Sie finden auch einen Brief von einem M. Ldescu an Weißholt, in dem es heißt, "dass es interessant sein könnte, dort zu suchen".
Wer ist der Mann?


Donnerstag, 13.10.1999

Die Gruppe findet heraus, dass es sich bei Ldescu um den Primogen der Tremere handelt, der allerdings schon seit mindestens einem Monat "nicht verfügbar" ist. Er ist schon so lange verschwunden, dass Wächter inzwischen die Geschäfte übernommen hat.
Dann geht es weiter zu Weißholts Haus, das gründlich durchsucht wird. Heraus kommt dabei allerdings nichts.

In der Stadt fällt der Gruppe ein Mann auf, der mit den Worten "Das Ende ist nah" und merkwürdigen Flyern für seine Weltuntergangssekte wirbt. Es ist ein Vampir, dessen Aura Spuren der Diablerie zeigt. Sofort wird die Verfolgung aufgenommen. Irgendwann biegt der Mann in einen Hinterhof ab, um wenig später neu eingekleidet vor die Gruppe zu treten und sich vorzustellen: Er ist ein Sabbat, der die Gruppe eindringlich vor den Prinzen warnt. Sie sollen sich nicht benutzen lassen, denn jeder Prinz verfolge nur seine eigenen Ziele. Er scheint über die kleine Gruppe im Bilde zu sein und verblüfft mit der Aussage, dass der Chef der Tremere die Höhle gefunden hätte.

Auch die Durchsuchung von Daniel Weißholts Studentenbude bringt nicht Neues hervor.

In den späten Nachtstunden trifft Wolf sich vor der Stadt mit Sylvia. Draußen am Waldesrand zeigt sie ihm sein Gespür für die Tierwelt. Unter ihrer Anleitung gelingt es ihm, Kontakt mit einer freilebenden Eule aufzunehmen.

Tagsüber wird Wolf aus seiner Wohnung entführt, weil er als einziger der Gruppe alleine übertagt.


Freitag, 14.10.1999

Auch Marks, Arnim und Joséphine werden in der nächsten Nacht abgeholt, allerdings im wachen Zustand und durch ziemlich aufdringliche Bedienstete. Versuche, mit dem eigenen Fahrzeug zu folgen werden boykottiert, so dass schließlich alle chauffiert werden. Joséphine fällt wiederum ein Glitzern in der Aura des Chauffeurs auf.
Weder der Name des Gastgebers noch der Zielort der Reise wurden bei dieser merkwürdigen Einladung genannt, und nun kreuzen sie auf verschlungenen Wegen kreuz und quer durch Berlin und das Umland. Als sie schließlich wirklich nicht mehr wissen, wo sie sich befinden, fahren Sie auf das Grundstück einer Villa irgendwo im Grünen.
Sie werden in das Haus gebeten und können, abgesehen von einem Dienstboten, keine Anzeichen von anderen Gästen o.ä. entdecken. Nach einer Weile tritt der Gastgeber hinzu, der sich Herr Schmidt nennt, und ausführt, dass er hier zurückgezogen lebt und nicht in die Verstrickungen der Stadtgesellschaft verwickelt werden will. Es handelt sich offensichtlich um einen sehr alten Vampir. Obwohl er sich bemüht, unauffällig und unbemerkt zu bleiben, ist er unangenehm neugierig und erweckt den Eindruck, gut informiert zu sein und sogar von den Träumen Kenntnis zu haben.
Bevor man jedoch Details hätte verraten können, klopft es an der Tür und Schmidt entschuldigt sich.

Nun, Wolf erwacht an diesem Abend in einem Kellerraum, gefesselt an einen Stahltisch. Es erscheint ein Mann, der von ihm wissen will, wieso er sich mit der Gruppe herumtreibt und ihn über die anderen ausfragen will. Wolf jedoch zeigt sich uneinsichtig und unkommunikativ. Stattdessen regt er sich auf, es gelingt ihm sogar, sich von den Fesseln zu befreien, aber schließlich verfällt er in Raserei. Gegen den anderen jedoch hat er keine Chance; mittels Zauberei im Zaum gehalten wird er schließlich gepfählt.
Stunden später betritt ein anderer den Raum. Er befreit Wolf, informiert ihn über die Anwesenheit der anderen im Haus und legt ihm nahe, sofort zu verschwinden.

Währenddessen wird es den drei anderen allmählich langweilig im Salon. Schmidt lässt auf sich warten und man fragt sich langsam, wo eigentlich Wolf wohl abgeblieben ist. Der Unmut wächst, als man entdeckt, dass Schmidt die Tür abgeschlossen hat.

Wolf schleicht duch den Keller nach oben und horcht, ob er Anzeichen von (Un-)Leben entdecken kann. Im ersten Stock hört er dann eine Unterhaltung mehrerer Personen und eine Stimme kommt ihm irgendwie deutlich bekannt vor. Er zieht sich jedoch wieder ins Erdgeschoss zurück, wo er die anderen im Salon findet und schließlich die Tür eintritt.
Erschrocken über Wolfs furchtbaren Anblick und von der ganzen zwanghaften Situation peinlich berührt folgen die anderen drei Wolf über das schnell aufgebrochene Fenster bereitwillig ins Freie. Es folgt eine Flucht zu Fuß bis zu einem abgelegenen Gasthof, wo man schließlich ein Taxi ruft, das die Gruppe in ein Flughafenhotel in Tegel bringt.


Samstag, 15.10.1999

Ein Treffen mit Wächter in der Unibib bringt Klarheit über den gestrigen Gastgeber. Es handelt sich um einen verstoßenen Tremere, der "Tabus überschritten " habe. Wächter ist dankbar über die Information, dass sich Schmidt nahe der Stadt aufhält und verspricht, dass man sich darum kümmern würde. Er bestätigt auch, dass sich Ldescu und Schmidt kennen.

Gabriel wird bei einem Treffen im Irish Pub informiert, wo die Gruppe Zeuge einer Vesperstunde eines merkwürdigen Vampirs mit schwarzen Schlieren in der Aura wird. Leider scheint er der Verdunkelung fähig, so dass eine Verfolgung nicht gelingt.

Joséphine stellt fest, dass sämtliche Theaterleute nicht mehr telefonisch erreichbar sind.

Als Arnim die Gruppe ziellos durch die Stadt fährt, wird er irgendwann plötzlich zielsicher zum gesprengten Haus gelotst. Selbst die Reklametafeln weisen plötzlich bekannte Gesichtszüge auf und weisen den Weg in die richtige Richtung.
Dort angekommen begibt man sich direkt in die Kellerräume und trifft dort auf Natalja; auch sie wurde offensichtlich hergerufen. Die Höhle scheint belebt; Arnim schleicht zum Eingang und erblickt folgende Szene:

Schmidt, Ldescu und Ankla Hotep haben sich am Altar aufgestellt, in einigem Abstand steht eine Gruppe von 14 Personen und lauscht andächtig den fremdartigen Gesängen, die Schmidt aus einem alten Buch rezitiert. Ldescu und Ankla Hotep scheinen gebannt und werden offenbar von etwas beherrscht, während Schmidt voller Inbrunst und Vorfreude sein Ritual vollführt. Die gruselige Szene wird beleuchtet vom flackernden Schein des brennenden Öls, das sich vom Altar aus in den umgebenden Mauerring ergießt.
Fieberhaft überlegen die vier, wie sie dieses unheilige Ritual stören können, ohne selbst sofort vernichtet zu werden. Man besinnt sich auf Weißholts Ausrüstung, die auch Sprengstoff beinhaltet hat. Warum ist Marks nie da, wenn man ihn braucht? Schließlich gelingt es Wolf unter Arnims Anleitung einen einfachen Sprengsatz mit Fernzündung herzustellen. Als Arnim diesen im Eingangsbereich der Höhle deponiert, muss er erkennen, dass die Sprengung zu spät kommen wird. Als die Gebete offenbar beendet sind, fallen die drei über die anwesenden Opfer her. Im Blutrausch zerfetzen sie die Menschen und unter dem umherspritzenden Blut zerspringt der Altardeckel.
Arnim nimmt die Beine in die Hand und die Gruppe zündet den Sprengstoff und flieht nach oben, als eine erneute Explosion die Grundfesten des Hauses erschüttert. Aber kurz vorher war da noch der Schrei gewesen. Ein Schrei, der das Blut gefrieren lässt, der die Gruppe tags in ihren Träumen verfolgen wird. Es war zu spät, es war erwacht.
Sie werden im Keller des Hauses verschüttet, aber zum Glück gelingt es Joséphine und Wolf die bewusslose Natalja und Arnim aus den Trümmern zu befreien.


Sonntag, 16.10.1999

War es das? Der Anfang vom Ende? Deprimiert beschließt die Gruppe, nachsehen zu gehen. Da der Zugang über das Haus jetzt endgültig verschüttet ist, müssen sie über die Kanalisation eindringen. Dank des stets freundlichen Mr. Ellison steht ihnen ein Nosferatu namens Markus zur Verfügung, der sie zusammen mit Gabriel und Sylvia dort hinbringt.
Der Gang ist im letzten Bereich vor dem Eingang zur Höhle eingestürzt und muss erst einmal freigelegt werden.



Montag, 17.10.1999

Als man die Höhle endlich betreten kann, findet sich nicht viel mehr als ein paar herumliegende Leichen und -teile vor dem leeren Sarg. Zumindest hat man den Altar mittlerweile als Sarg identifiziert. Was auch immer dort geruht hatte ist jetzt fort. Ist es vielleicht durch den neuen Riss in der Höhlendecke entkommen, der hoch oben ins Erdreich führt?
Auch von Schmidt, Ankla Hotep oder Ldescu ist keine Spur zu finden, nicht einmal ein Häuflein Asche.
Dafür findet sich ein Buch in der Nähe des Sarges; wohl das Buch, aus dem Schmidt bei dem Ritual rezitiert hatte. Es ist ein merkwürdiges Ding: viele verschiedene Seiten aus unterschiedlichen Papieren, beschrieben und bedruckt in vielen verschiedenen kryptischen Sprachen, mehr schlecht als recht in Leder gebunden. Schmidt hat wohl die wichtigsten Passagen aus den teils uralten Schriften einfach zusammengesammelt und im Original zusammengebunden. Gabriel stürzt sich gleich darauf.

Die Gruppe informiert dann die Prinzen und Kotlar, v.a. um evtl. die Person zu der Stimme zu ermitteln, die Wolf in Schmidts Haus gehört hat. Herr Neuhaus ist nicht zu Hause.


Dienstag, 18.10.1999

Abends im Elysium beobachtet man eine bemerkenswerte Szene: Auch Wilhelm ist anwesend und unterhält sich mit den Personen an seinem Tisch. Da betritt ein Kainit das Elysium und geht zielstrebig auf dessen Tisch zu. Als Wilhelm ihm nicht umgehend Gehör schenkt, wird er ungeduldig. Schließlich unterbricht Wilhelm dann seine Unterhaltung, etwas verärgert wegen dessen Dreistigkeit, und hört ihn an. Er stellt sich vor als Hassis ibn Talal, ein Assamit, und meldet sich hiermit in der Stadt an.

Ein blasses Mädchen kommt ins Elysium und fragt nach Wilhelm. Der ist aber nicht da und war wohl auch schon am Vortag nicht an seinem Platz gewesen.

Man beschließt, Schmidts Haus noch einmal aufzusuchen. Die Gruppe mietet sich in dem Gasthaus in der Nähe ein, von wo aus sie neulich das Taxi gerufen hatten und gibt sich als Fledermausforscher aus (!). Schmidt Haus liegt verlassen da und sperrt sich auch nicht gegen das Eindringen über das beschädigte Salonfenster.
Eine peinliche Durchsuchung vom First bis zum Keller ergibt nur eines, nämlich dass das Haus fein säuberlich ausgeräumt wurde. Nur ein Verpackungsfetzen am Boden der Kühltruhe verweist darauf, dass hier vor kurzem noch Menschen gewohnt haben. Eine interessante Sache gibt es allerdings: Ein Raum im ersten Stock lässt sich partout nicht öffnen. Als sich die Tür selbst mit vereinten Kräften und auch nicht mit Gewalt öffnen lässt, versucht man es von außen. Mit Hilfe einer Leiter kommt man bis ans Fenster, dass offensichtlich magisch geschützt ist, da sich das verdunkelte Glas nicht einwerfen lässt.
Da zieht Marks kurzerhand die Waffe und hält direkt darauf. Es überrascht keinen, dass auch die Kugeln das Glas nicht durchdringen können. Dass Joséphine von einem Querschläger getroffen wird, sorgt auch nicht für bessere Stimmung.
Aber Marks hat angebissen und lässt jetzt nicht mehr davon ab: Jetzt wird Sprengstoff am Fenster angebracht und ebenfalls gezündet. Es rummst - und das Fenster bleibt geschlossen. Während sich die anderen noch fragen, ob sie sich mehr über den widerstandsfähigen Raum oder den unanständigen Marks ärgern sollen, hören sie die ersten Sirenen.
Tja, geschwind wie der Wind hoppeln die Vampire wie die Hasen über Mauer und Hecke, um nicht von Polizei oder Feuerwehr entdeckt zu werden. Der verdunkelte Arnim findet heraus, dass jemand die Feuerwehr gerufen hat, weil er eine Gasexplosion vermutet hat. Der Explosionslärm hat über dem flachen Land weit getragen und war wohl auch in einiger Entfernung noch deutlich zu hören gewesen.


Mittwoch, 19.10.1999

Mitten in der Nacht brennt ein Haus in der Stadt. Nicht, dass das etwas Besonderes wäre. Oder beunruhigend.
Warum auch immer die Gruppe trotzdem zum Brand hingefahren ist, als man dort so steht und zufrieden die Flammen über dem Dach zusammenschlagen sieht, befällt Joséphine plötzlich eine eigenartige Beklemmung. Es schaudert sie ob des Gefühles von Insekten, vielen eklen, krabbelnden Insekten in unmittelbarer Nähe. Aber es bleibt nur ein Gefühl.
Es handelt sich anscheinend um ein konspiratives Haus der Tremere, und so wundert es nicht, dass weder Wächter noch Christian telefonisch zu erreichen sind.

Neuhaus ist immer noch ausgeflogen. Auf seinem Schreibtisch liegt sein letztes Manuskript, eines von denen, die er Gustav zu geben pflegte. Man hinterlässt eine Notiz, dass man sich das Schriftstück geliehen habe und Joséphine versucht sich in den nächsten Nächten in der Lektüre Neuhaus'scher Belletristik.

Auf dem Rückweg trifft die Gruppe auf einen Verkehrsunfall, der eine Kreuzung blockiert. Zwei grantige Fahrer beschimpfen sich, aber es ist schnell eine Lösung des Problems gefunden: Da Arnim nicht an sich halten kann, werden die zwei einfach gemolken und ruhiggestellt.

Arnim kann auch nicht aufhören, über der Liste der vampirische Neuzugänge der Stadt zu grübeln. Wer zum Teufel ist Kane?


Donnerstag, 20.10.1999

Die Prinzen sind beide beschäftigt, aber ein Gespräch mit den Vorzimmerghulen ergibt, dass seit Samstag keine Fälle von Diablerie mehr aufgetreten sind. Und dass Kane wieder abgereist ist.

Jeff bringt eine Botschaft aus dem Grunewald: "Ich höre".

Es gibt doch noch einen Tremere, der Zeit für die Gruppe erübrigen kann. Herr Heyne trifft sie in der Unibib und kann Ihnen viel Interessantes berichten. Er erzählt von Dämonen, die nicht auf unserer Realitätsebene existieren und diese auch nicht körperlich errreichen können. Sie sind darauf angewiesen, von Menschen Besitz zu ergreifen, um in unserer Welt agieren zu können. Er spricht von den Salubri, die das Dritte Auge besessen haben und einem die Seele rauben konnten. Die vernichtet wurden von den Tremere, weil sie unheilige Bande mit Dämonen und Baali eingegangen sind. Und schließlich spricht er von den Baali, die sich der Dämonen bedient haben und sich mit ihrer Bösartigkeit brüsteten. Da war auch die Rede von Insekten... Leider sind die Quellen alt und bruchstückhaft, da beide Clans bzw. Blutlinien schon lange vernichtet worden sind. Heißt es jedenfalls...

Joséphine berichtet den anderen von Neuhaus Manuskript.

Marks schleppt Wolf zu einem Treffen mit Kotlar in dessen Fascho-Kneipe. Sie platzen gerade in eine Brujah-Besprechung, bei der ein Mann fordert, mehr Kräfte nach Moskau zu schicken, wo es offensichtlich große Probleme gibt, die man militärisch zu lösen gedenkt.

Schließlich wird Jeff beauftragt, am nächsten Tag eine Antwort im Grunewald aufzuhängen, in der ein Treffen auf neutralem Boden vorgeschlagen wird. Er schickt diesmal einen Penner vor, der den Zettel an einem Baum anbringen soll. Nach kurzer Zeit kommt er wieder und hat einen jungen Mann im Schlepptau. Man tauscht Telefonnummern aus und Jeff vereinbart einen Treffpunkt in der nächsten Nacht in einer Kneipe in der Nähe des Waldgebietes.


Freitag, 21.10.1999

Das Treffen mit dem Werwolf Roland Christiansen gestaltet sich, trotz der altbekannten Antipathien und Animositäten zwischen den Erzfeinden Vampir und Werwolf erstaunlich locker und unbefangen. Wie unsere Gruppe so scheint auch Christiansen den altmodischen Vorurteilen nicht unbedingt anzuhängen.
Man stellt sich vor und berichtet auch recht offen von den kürzlichen Ereignissen. Christiansen berichtet von gefallenen Werwölfen, die sich normalerweise als Verstoßene der Werwolfgesellschaft fernhalten, die jedoch in letzter Zeit gehäuft in der Stadt auftauchen und die geordnete Gesellschaft bedrohen.
Was die Baali angeht, so gibt es anscheinend auch in der wölfischen Mythologie eine Geschichte vom "Pakt der drei" Vampire gegen die Baali. Christiansen will sich bei seinen Ältesten genauer nach dem Mythos erkundigen und will wieder Kontakt aufnehmen.

Im Elysium gibt es ein Zusammentreffen mit Gabriel, Sylvia und dem Assamiten. Der kennt sich gut in den alten vampirischen Sagen und Legenden aus und berichtet vom mythischen Buch Nod und den Legenden von einem gottähnlichen Wesen, das vor langer Zeit von drei Kainsbrüdern unterschiedlicher Clans, einer Gangrel, einem Ravnos und einem Gabrieliten, erfolgreich bekämpft worden sein soll. Die Überlieferungen sind leider sehr vage und lückenhaft. Die beteiligte Gangrel ist Sylvia bekannt; Brünhilde existiert noch und hat vor langer Zeit schon einen geheimen Unterclan geschaffen und sich seitdem auch vom übrigen Clan ferngehalten.
Es liegt der Schluss nahe, dass die Baali damals nicht vernichtet, sondern nur unschädlich gemacht wurde. Die Gangrel hat daraufhin einen Geheimbund gegründet mit dem Ziel, die Baali erfolgreich bekämpfen zu können, sollte sie sich wieder erheben.

Auf dem Rückweg wird die Gruppe von einer Polizeistreife angehalten. Die Kontrolle der Fahrzeugpapiere ergibt nichts Außergewöhnliches, so dass die Polizisten den Bus weiterfahren lassen. Was die Kainiten allerdings umgehend zur Verfolgung des Polizeiwagens aufbrechen lässt, ist die Tatsache, dass einer der Polizisten ein Ghul ist. Leider ergibt die Verfolgung nichts Interessantes, so dass man nach ein paar Kilometern an einer Tankstelle anhält.
Misstrauisch geworden untersuchen Arnim und Marks den eigenen Bus auf Manipulationen hin und schließlich wird man auch fündig: Ein kleiner Funksender ist unter dem Auto angebracht worden. Kurz entschlossen nimmt Wolf den Sender an sich und heftet ihn an ein Taxi. Leider hat sich bei der Untersuchung des Fahrzeugbodens der verrostete Auspuff gelöst, so dass sich Marks umgehend ermannte, den Schaden zu reparieren. Nun, da er sich besser hätte entsinnen sollen, dass er handwerklich nicht allzu begabt ist, hält der nach kurzem den Auspuff ganz in der Hand. Zum Glück schafft es aber Wolf, den Auspuff mit Hilfe bei der Tankstelle geborgten Drahtes wieder zu befestigen, damit die Fahrt fortgesetzt werden kann.

Weiter geht es zu Wilhelm. Während man sich noch über den neuen Empfangsghul wundert, der vorgibt, am Tresen zu dösen, obwohl er hellwach ist, wird Joséphine in der Eingangshalle abermals von diesem unangenehmen Insekten-Gefühl befallen und verlässt das Haus wieder. Oben öffnet das blasse Mädchen die Tür und lässt die drei eintreten. Wilhelm empfängt sie in Anwesenheit einer Kainitin. Dieser uralte Vampir mit der extrem ausgezehrten Erscheinung ruht auf einer benachbarten Sitzgruppe und nimmt am Gespräch nicht Teil. Offensichtlich döst sie vor sich hin. Arnim kann ihre Aura nicht deuten. Die Unterredung bringt nichts Neues außer der Nachricht über eine Insektenplage bei Wilhelm und im Elysium (Wilhelm erschlägt einen ungewöhnlich großen Käfer auf seinem Schreibtisch). Die alte Frau, die offensichtlich Wilhelms Vertrauen genießt, bietet Grund genug zu gesundem Misstrauen...

Während man sich noch den Kopf zerbricht und diskutiert, zieht irgendetwas, eine Bewegung vielleicht, unten am Spreeufer die Aufmerksamkeit der Gruppe auf sich. Dort unten übernachten zwei Wohnsitzlose und schlummern in ihren Schlafsäcken vor sich hin. Plötzlich schreit einer der beiden auf, es ist noch eine dritte Person dort unten. Der Penner versucht aufzustehen, als der Dritte von ihm ablässt, weil die Gruppe die Szenerie beobachtet. Der andere Penner liegt still. Als die Kainiten zum Ufer hinuntereilen, tötet der Dritte den Penner mit einem einzigen Streich und ergreift die Flucht. Arnim und Marks nehmen die Verfolgung auf, während Joséphine und Wolf das Lager untersuchen. Beide Penner sind tot und hatten offensichtlich vorher Besuch von einem Vampir. Als Marks den anderen Vampir endlich stellen kann, entbrennt ein heftiger Kampf. Während Marks alle Mittel einsetzt, scheint der andere ihn gar nicht verletzen zu wollen und wehrt nur seine Angriffe ab.
Schließlich, als Marks nicht ablässt, wird er entwaffnet und fixiert und Julia gibt sich zu erkennen. Peinlich, peinlich das... Die streitbare Julia ist nicht sehr amüsiert über das Eingreifen und man verabschiedet sich schnellstmöglich, nachdem man ihr bei der Beseitigung der Leichen geholfen hat.


Samstag, 22.10.1999

In der nächsten Nacht trifft man Herrn Heyne in der Unibib wieder. Marks plaudert über Höhlenfunde und verlangt das Buch Nod zu sehen, was - wie allgemein bekannt ist - mindestens als verschollen gilt, wenn überhaupt noch ein Exemplar existiert. Oder ist sowieso alles nur Legende?
Heyne spricht wieder über Baali und ihre Insekten und erzählt auch vom Pakt der drei Kainiten.

Anschließend: Party im Park, Marks bricht ins Elysium ein und geht wieder



Sonntag, 23.10.1999

Glücklicherweise ist endlich der neue Rover eingetroffen, da Wolf gestern den alten Bus verschrotten musste.
Die Gruppe versucht noch einmal - vergeblich - ins Elysium einzubrechen, das immer noch geschlossen ist. Wo zum Teufel ist Wolfgang? Eine Insektenplage, an der Wolf nicht ganz unschuldig ist, belästigt die vier, so dass man schnell beschließt, den Ort zu verlassen und lieber das neue Auto auszufahren.

Unterwegs begegnen sie mehreren Polizei- und Feuerwehrautos, die mit Blaulicht vorbeirauschen, offensichtlich gab es ein Unglück. Außerdem scheinen alle Ampeln ausgefallen zu sein. Man folgt den Einsatzkräften unauffällig bis in einen Außenbezirk, wo man an Polizeiabsperrungen abgewiesen wird. Schnell irgendwo geparkt gelangt man schließlich zu Fuß bis an den Unfallort: Eine Fabrikhalle brennt. Die Halle ist bereits total heruntergebrannt und die Flammen haben das Verwaltungsgebäude auch schon gänzlich umschlossen. Die Feuerwehr beschränkt sich darauf, ein Übergreifen auf Nachbargebäude zu verhindern.

Die Durchsuchung eines vor dem Gebäude abgestellten PKW bringt nichts Interessantes zum Vorschein, aber als Arnim den Polizeifunk belauschen kann, wird die Situation klarer: Es gab noch einen Brand an einem Umspannwerk, der aber bereits gelöscht ist, und ein Gebäude auf dem Flughafengelände brennt ebenfalls. Auf dem Weg zum Flughafen wird die Gruppe Zeuge eines Banküberfalls und mehrere Hubschrauber unbekannter Herkunft kreisen über der Stadt.
Verzweifelt versucht die Gruppe, irgend jemenden telefonisch zu erreichen und fährt schließlich zu Gustav. Als sie das Haus betreten, kommt ihnen Frau Kornfeld, die Primogenin der Ventrue, entgegengetaumelt. Sie hatte eine Begegnung mit mehreren dieser "Schränke" und hat diesen Kampf verletzt überlebt. Sie ist fuchsteufelswild und beschwert sich, dass Gustav nicht erreichbar ist, um dann auf dem Absatz umzukehren und davonzueilen.

Was zur Hölle ist geschehen? Angesichts des Chaos und der Unerreichbarkeit von Prinzen, Primogenen und anderen Kainiten lässt sich nur das Schlimmste annehmen...
Man beschließt, sich unsichtbar zu machen und übertagt bei einem Bekannten von Wolf, der öfter Bands nach Konzerten beherbergt.



Montag abend, 24.10.1999

Ein Treffen aller erreichbaren Vampire Berlins wurde um 24 Uhr in der Gedächniskirche anberaumt. Als wir näherkommen bekomme ich wieder dieses schlechte Gefühl, das sich ein bisschen nach krabbelnden Insekten anfühlt. Deshalb gehen ich und Wolf nicht mit in die Kirche. Die anderen erzählen mir später, dass sie dieses Gefühl auch bekommen haben. Die alte Baali geht an uns vorbei auch in die Kirche, wo sie verkündet, dass sie jetzt die Herrschaft über die Stadt habe und jeder, der sich ihr nicht unterwerfen wolle, die Stadt verlassen solle. Nach diesen Neuigkeiten und den Ereignissen der letzten 24 Stunden (Brände, Überfälle usw.) versuchen wir Roland Christiansen, den Werwolf, zu erreichen und verabreden uns mit ihm. Auch Aziz ibn Talal, ein Ahn vom "Clan der Jäger", kommt mit, was ich nach seinem ersten Auftritt nicht für möglich gehalten hätte. Er berichtet, dass Julia den Angriff nicht überlebt hat. Die Werwölfe wurden von "gefallenen Werwölfen" angegriffen, die die meisten Werwölfe töteten. Roland ist deshalb sehr vorsichtig und will möglichst bald die Stadt verlassen. Das kann ich sehr gut verstehen, vielleicht sollten wir auch gehen...
Herr Ellison lebt zwar noch, will aber auch die Stadt verlassen.
Wir rufen Herrn Heyne, den Tremere aus der Bibliothek, an und so kommt auch er vorbei. Genau wie Sylvia und Gabriel.
Herr Heyne hat etwas zu unserem Baali-Problem gefunden und zitiert:
"Der Schlüssel aber werden jene sein, deren Blut den Fluch trägt, die aber nicht vom Blute sind."
Damit sind wohl wir gemeint, nur wie sollen wir Schlüssel sein, wenn wir doch im Vergleich noch so jung sind, und deshalb recht ahnungslos.
Wir kommen auf die Idee nochmal die Höhle anzuschauen, um zu sehen in welchem Zustand sie ist. Sowohl das Haus als auch der Gang sind wieder eingestürzt, ob von selber oder nicht, können wir nicht erkennen. Dann ist die Nacht auch schon wieder vorbei und wir müssen uns beeilen eine Bleibe zu finden und übertagen wieder in dieser Band-Absteige eines Kumpels von Wolf.
(Joséphine Laurant)

Dienstag abend, 25.10.1999
Es gibt nichts Neues, also auch nichts zu tun und so treffe ich mich mit einer Partybekanntschaft zu einem schönen Abend und um was zu trinken. Die anderen wollen noch etwas rumfahren und finden so eine Schlägerei, bei der zwei dieser "Roboterschränke" der Baali einen Werwolf umbringen. Marks kann einen vernichten, aber der Werwolf stirbt. Der andere kann entkommen, indem er "zaubert"(?). Er erschafft eine Hitzezone, in der man es nicht aushalten kann und eine Barriere, durch die man (zumindest Arnim) nicht gehen kann.
(Joséphine Laurant)

Auf Marks' Drängen hin versucht Wolf, den sterbenden Werwolf zu seinem Ghul zu machen. Ganz überzeugt ist er jedoch nicht, so dass er ganz froh ist, als es nicht funktioniert: Der Werwolf erbricht das gespendete Blut und stirbt. Leider hat sich der zaubernde "Schrank" mittlerweile aus dem Staub gemacht.

Arnim nimmt in dieser Nacht noch Kontakt mit New York auf. Man hat dort bereits von den Umwälzungen Kenntnis erhalten und einen Justitiar namens Schreckt nach Berlin geschickt. Man gibt die Anweisung, sich bis zu seinem Eintreffen bedeckt zu halten.


Mittwoch Abend, 26.10.1999

Als die Gruppe am nächsten Abend erwacht, sind weder Arnim noch sein hilfreicher Jeff auffindbar. Eine kurze Durchsuchung seiner Räumlichkeiten zeigt, dass die Sieben Sachen gepackt wurden, jedoch Führerschein und Papiere im Nachttisch zurückblieben. Joséphine, Marks und Wolf machen sich Sorgen.

Nun, mangels neuer Ideen beschließt man, die üblichen Orte zu frequentieren und nachzusehen, ob sich etwas verändert hat. Doch weder am Elysium (geschlossen), noch an der Bibliothek (geschlossen) oder an den Residenzen der Prinzen (unbelebt) lassen sich neue Erkenntnisse gewinnen.
Nachdem Josephine bereits einen der "Schränke" in der U-Bahn gesehen hatte, gelingt es Marks jetzt tatsächlich, einem anderen zu folgen. Dessen Weg führt über wilde Umwege und verschiedenste U-Bahn-Linien schließlich an den Potsdamer Platz, wo der "Schrank" einen Wachwechsel bei einer Bankfiliale beobachtet und notiert, bevor er wieder verschwindet. Er wird umgehend durch einen anderen "Schrank" ersetzt, der seinen Weg über die U-Bahn wieder aufnimmt. Sollte die Baali tatsächlich auf solche profanen Quellen angewiesen sein?!!

Dank eines Plakates werden die drei Vampire auf eine neue Ausstellung auf der Museumsinsel aufmerksam, die am nächsten Tag eröffnet werden soll: Ägyptische Raritäten, uralt...
Leider müssen sie von einer "Preview" absehen, da das Museum gut gesichert und mit Sicherheit alarmgeschützt ist. Man beschließt, die Gebäude eine Weile zu beobachten, falls sich die Baali bei den uralten ägyptischen Funden bedienen will. Man weiß ja nie.
Stunden später haben Josephine und Wolf die Nase voll. Es passiert ja doch nichts hier. Besser hofft man auf eine lange Nacht der Museen, um sich die Ausstellungsstücke selbst einmal anschauen zu können. Die zwei wollen sich amüsieren und lassen den uneinsichtigen Herrn Marks auf der Museumsinsel zurück.
Der hält es tatsächlich noch eine ganze Weile dort aus, während sich Josephine und Wolf in einem der neuen Clubs amüsieren und die spinnerten Szenegestalten auslachen. Doch irgendwann gibt auch er auf und fährt ziellos durch die Berliner Nacht.

Da, hat er nicht eben jemanden dort drüben gesehen? Zwei Gestalten... Ja! Ein Maskeradebruch! Marks traut seinen Augen kaum: In einem der Vororte beobachtet er, wie ein Mann einen anderen - direkt an der Straße - mit Wonne in den Hals beißt. Während er noch offenen Mundes staunt und sich fragt, was das wohl für ein Kainskind sein mag, sieht er drei weitere Männer, die angerannt kommen und den flüchtenden Vampir verfolgen.
Die Jagd führt in ein benachbartes Schrebergartengelände, so dass Marks nicht sehen kann, was weiter passiert. Aber er hört ein merkwürdiges, surrendes Geräusch... Gerade als er beschlossen hat, seinen Wagen zu verlassen, braust ein Bus heran und nimmt die heraneilenden Gestalten auf: Die drei haben den anderen Vampir bei sich, in dessen Brust ein Armbrustbolzen steckt, und zerren ihn in den Bus.
Ohne zu zögern nimmt Marks die Verfolgung auf und klebt förmlich an dem flüchtenden Bus, quer durch die ganze Stadt. Er lässt sich auch nicht beirren, als die Flüchtenden offensichtlich bemerkt haben, dass er sie verfolgt und versuchen, ihn abzuhängen. Schließlich führt die Verfolgungsjagd zu einem großen Parkplatz in einem auswärtigen Industriegebiet, wo der Bus hinter einem Gebäude verschwindet und Marks die Notbremse zieht.
Im Nachhinein fragt man sich, ob es ihm das (Un-)Leben gerettet hat, dass er in der Einfahrt stehen geblieben ist? Als ihm die Insassen des Busses schließlich auflauern, muss er jedenfalls feststellen, dass sie mit unüblicherweise unfairen Waffen kämpfen und auch noch etwas vom Straßenkampf verstehen.
Nicht, dass sie sofort geschossen hätten. Sie haben ihn zuerst zur Rede gestellt ob dieser Verfolgungsjagd. Erst als sich Marks verplappert und feststellt, dass er weiß, was der Mann da auf der Straße mit dem anderen getan hat, wird es ernst. Es hagelt feurige Geschosse, die schließlich sein Auto in Brand setzen, obwohl ihm die Flucht gelingt. Nun, die Mitglieder der Leopoldsgesellschaft wissen, wie man gegen Vampire kämpft.
Marks muss das brennende Auto zwei Kreuzungen weiter stehen lassen und büßt auch sein schönes Schwert ein, als er sich zu Fuß davonmacht.

Gut, dass Marks zwischendurch Kontakt zu seinen Freunden aufgenommen hat. Joséphine und Wolf haben sich irgendwann doch widerstrebend aus dem süßen Nachtleben gelöst und unterdessen den Schauplatz des Maskeradebruches unter die Lupe genommen. Sie finden Kampfspuren und auch das völlig betrunkene Opfer, das weiter in die Grünanlagen gekrochen ist, um dort einzuschlafen.
Auf Marks' Hilferuf hin eilen sie in das Industriegebiet, um den Flüchtling dort aufzulesen. Sie stellen auch fest, dass das brennende Auto - verschwunden ist. Einzig die Brandspuren auf der Straße zeugen noch von außergewöhnlichen Vorkommnissen.

Nun ist Marks jedoch so ausgehungert, dass er ein paar Straßen weiter aus dem noch fahrenden Auto springt, um ein Pärchen anzufallen, dass eben eine Disco verlassen hat. Apropos Maskeradebruch...
Es gelingt Joséphine und Wolf zunächst, die Frau und den hinzugeeilten Türsteher der Disco abzulenken bzw. auszuschalten. Aber da der andere Türsteher mittlerweile die Polizei gerufen hat, sehen die zwei zu, dass sie Marks ins Auto bekommen und schnellstmöglich verschwinden. Jetzt müssen sie auch den zweiten Wagen als gestohlen melden...

Fazit: Lass Marks nie alleine durch die Stadt ziehen und wenn doch, schalte dein Handy aus!

Do, 27.10.99

Endlich kann man Arnim erreichen!
Als alle drei bei ihm sind erzählen Wolf und Josephine ihm erstmal von Marks' Aktionen in der letzten Nacht. Dann geht es zum Potsdamer Platz, man hat ja sonst nichts zu tun....
Josephine schaut sich die Aura des "Roboters" an. Es könnte der gleiche sein wie gestern.... zumindest sieht die Aura vollkommen gleich aus...
Sie sieht noch etwas, im Augenwinkel, kann es aber nicht einordnen.
Marks will, während Josephine, leicht apatisch aussehend den Platz betrachtet, den "Roboter" umlegen um ihn dann auszufragen... jaja denken war noch nie seine Stärke...
Aber dann entdeckt er einen weißen Van. Das könnten die Hunter sein... also geht Arnim langsam und verdunkelt hin... bloß vorsichtig, man hat ja gesehen wie die drauf sind. Die Fahrerin sitzt im Van.
Während mal wieder keiner weiß, was zu tun ist und sie durch die Gegend schleichen:
Marks: Wir könnten uns auf ein Dach stzen.
Rest der Gruppe: *wunder*
Wolf: Und uns dann von oben fallen lassen.
Josephine: Wie Zecken vom Baum...

Dann kriegt Arnim zum Glück einen Anruf.