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Ardan Dorlen

(Bild)

SC

Körpergröße

88 Finger
Haarfarbe

Schwarz
Augenfarbe

Braun
Rasse

Mensch (Mittelländer)
Tsatag

11. INGerimm 994
Boronstag


Profession

Krieger aus Elenvina
Position


Familienstand

Ledig
Stammbaum


Eltern

Boronwyn und Idra Dorlen
Stand der Eltern

Landadel
Geschwister

Keine
Kinder

Die Erinnerungen sind verschwommen…
Geburtsort

Unbekannt
Wohnort

Wo Mann gebraucht wird…
Besonderheit

Ehrlich, loyal und tödlich
Start-AP


Aktuelle AP

4329 (nicht ausgegeben: 100)





Erscheinungsbild
Aussehen
Ein kräftig gebauter Mittelländer mit vielen Narben am ganzen Körper, außer im Gesicht. Seine Erscheinung ist dennoch völlig unscheinbar und er glänzt daher bei Frauen nur durch sein Geschick.
Kleidung
Ist so sehr an seine Rüstung gewöhnt, so dass er diese nur selten ablegt. Jedoch auf Grund seiner Herkunft ist er auf die Pflege und Instandhaltung selbiger sehr bedacht. Die Kleidung an sich ist sauber und wird in ordentlichen Zustand gehalten. Er sich nicht an die ihm bekannten standesgemäßen Kleiderkonventionen wenn Feste oder Besuche bei hohen Würdenträgern anstehen.
Ausrüstung
Kettenhemd, Schild und Schwert sind seine ständigen Begleiter.
Bilder
BILDER

Charakter
Lebensgeschichte – Erster Teil
Das Blut hämmerte in seinem Schädel als Ardan langsam die Augen wieder öffnete und sein Blick auf die saftig grüne Wiese fiel, die blutgetränkt vor ihm lag…

Viele Tage und Nächte verfolgten Boronwyn Dorlen und seine Männer schon die Spuren des Bären, während die Blitze am Himmel nur so entlang zuckten. Immer tiefer in den Wald trieben sie ihre Pferde und das Grollen des Donners durchzog das Tal. Eine weitere Nacht war wieder herein gebrochen. Durchnässt und frierend konnten sie nur noch schwer der Spur folgen, welche in den Gebirgspass führten.
Als ein greller Blitz die Nacht in gleißendes Licht tauchte, entdeckten sie die Bestie als einen dunklen Schatten zwischen den Felsvorsprüngen. Mächtig und mit weit aufgerissenen Maul halte sein Gebrüll durch das Tal. Ein Laut, welches jede Kreatur in Angst und Schrecken versetzte. Boronwyn kannte diese Angst jedoch nicht, sein Herz schlug ruhig und kräftig als er seinen Bärentöter aus der Scheide zog und vom Rücken seines Pferdes sprang. Fest stemmte er seine Beine in den Schlamm als der Bär auf ihn zustürmte. Die Angst ließ seine Gefährten erstarren, so dass er mit ihr allein war – nur die Bestie und er. Kurz bevor ihn der Bär erreichte riss er sein Schwert in die Höhe um es im nächsten Augenblick auf das Haupt des Bären hernieder schmettern zu lassen. Gerade als er zum tödlichen Schlag ansetzte, wurde er geblendet durch einen grellen Blitz, welcher in die Krone der alten Eiche neben ihm einschlug. Mit Wucht wurde er von den Beinen gerissen und schlitterte den Hang hinab. Er verlor die Kontrolle und sein Bewusstsein. Als er wieder zu sich kam spürte er den heißen Atem des Bären auf seiner Wange. Nicht zurückweichend schlug er die Augen auf und sah sich der Bestie Aug in Aug gegenüber. Die Minuten verrannen oder waren es doch nur Sekunden, in denen er in die Tiefe der Seele des Bären blickte. Mit einmal Mal wendete sich der Bär ab rannte davon. Zunächst dumpf dann immer lauter drangen die Rufe seiner besorgten Gefährten an sein Ohr und rissen ihn in die Wirklichkeit zurück. Seine Glieder schmerzen und so vermochte er nicht dem Bären zu folgen, welcher den Hang hinauf in den Regen und die Dunkelheit verschwunden war.
Der Morgen brach trüb und grau an, als er die Spuren des Kampfes der Nacht betrachtete. Ein Gedanke ließ ihn jedoch nicht los. Warum hatte der Bär in verschont? Und während er den Hang hinauf stieg, fiel sein Blick auf eine Blutspur, welche zwischen den Felsen verlief. Ohne seinen Gefährten Bescheid zu geben und sein Schwert zu ergreifen, folgte er ihr. Immer weiter in die Felswand hinein führte die Spur bis zu einer Höhle, welche versteckt hinter einer Biegung lag. Als er sich ihr näherte, hörte er ein Rascheln und einen tiefen rasselnden Atem. Dunkelheit blickte ihn aus der Höhle entgegen. Als er die ersten Schritte hinein trat, sah er zunächst nichts, jedoch gewöhnten sich seine Augen schnell an die Dunkelheit. Sein Herz schlug wie immer ruhig und als er für einen Moment den Atem anhielt hörte er es: laut und deutlich drang aus der hintersten Ecke der schwere Atem des Bären. Er wich zurück ins Tageslicht als sich der gewaltige Schatten des Bärs langsam erhob und auf ihn zukam. Wo sich der Schatten der Höhle und das Licht der neuen Sonne trafen, begegneten sie sich erneut - die Bestie und er auf gleicher Augenhöhe. Diesmal erblickte er jedoch Trauer und Furcht in den Augen des Bären. Boronwyn wagte es nicht sich zu bewegen, als der Bär neben ihm ins Licht trat um im warmen Schein der Sonne kraftlos zusammen zu brechen. Ein Ast des Baumen, welcher in der Nacht durch den Blitz zerborsten, ragte aus der linken Flanke und Blut rann aus der tiefen Wunde. Der Bär sah ihn ein letztes Mal an, bevor er sein Haupt hob und ein tiefes Brüllen gen Höhleneingang erklingen ließ. Die Bestie starb!
Patsch, Patsch, Patsch, …
Neben dem leblosen Körper des Bären kniend, hörte Boronwyn es erneut: Patsch, Patsch, Patsch… Etwas lebte noch in der Höhle. Mit angespannten Muskeln richtete er sich auf, als ein kleines verwahrlostes „Etwas“ aus der Höhle gekrabbelt kam. Kein „Etwas“… ein Baby … ein menschliches Baby. Verdutz stand Boronwyn dar, als das Baby an seinen Beinen vorbei zum leblosen Körper des Bären krabbelte und sich in seine Tatzen schmiegte. Langsam trat Boronwyn auf das ungewöhnliche Paar zu. Der Bär – zuletzt doch keine Bestie – sondern ein Beschützer?! Er kniete nieder und hob das Baby in die Höhe – ein Junge. Verdreckt, zäh und mit klarem Blick reckte dieser ihm seine kleinen Ärmchen entgegen. „Ihr Götter!!! Ist dies mein Sohn, den ich mir sehnlichst wünschte und der mir immer verwehrt geblieben ist?“
Blut rann Ardan in die Augen als er sich aufrichtete und verschleierte ihm die Sicht. Er ertastete vorsichtig die tiefe Platzwunde an seiner Stirn. Was war geschehen fragte er sich, als er erneut seinen Blick über das weite Feld streifen ließ und die zerrissenen Körper seiner Gefährten und Freunde erblickte. Sein Atem stockte und sein Herz raste…ein Geschoss. Ein Geschoss hatte ihn getroffen…wie Blitze zuckte die Erinnerung in seinem Kopf. Der Sturmangriff auf die Orks…nach Tagen hatten seine Einheit und er sie endlich aufgespürt. Voller Vorfreude auf den Kampf war er gewesen. Es war sein erstes Kommando, für ihn, den erfolgreichen und jungen Krieger aus Elenvina. Als „Gewandt mit Schild und Schwert“ hatte man ihn bezeichnet. Herausragend in der Führung von Truppen. „Der Stolz seines Vaters“. „Mit ruhigen, kräftigen und mutigen Herzen“. So war er mit seiner Einheit aufgebrochen eine kleine Einheit von plündernden Orks zu verfolgen und zur Strecke zu bringen.
Tränen rannen nun in Strömen über seine Wangen – wer war nun zur Strecke gebracht worden? Er, als ihr Anführer, er wusste was zu tun war, er führte sie an der Spitze an als sie auf die wenigen, schwachen und erbärmlichen Orks zustürmten. Nie hätte er daran gedacht, dass es eine Falle hatte sein können, als immer mehr Orks aus dem nahegelegenen Wäldchen stürmten. Keiner hatte ihn gewarnt oder darauf vorbereitet. Sie waren die Einheit aus Elenvina, starke Krieger, unfehlbar, wie man es ihn gelehrt hatte. Nicht mal die Götter gaben ihm ein Zeichen, dass er seine Männer ins Verderben führte. Ein Zeichen, nur ein kleines Zeichen hätte er doch genügt…warum sprachen sie nicht zu ihm in den endlosen Gebeten, die er vor dem Aufbruch und an jedem Abend an sie richtete. War er nicht würdig genug? Warum ließen sie zu, dass seine Kameraden nun in Fetzen da lagen und er lebte? Grausam sind sie…Grausam… Seine Sinne schwanden und in der Ferne nahte mit grollendem Donner ein Sturm heran.
Er wusste nicht, wie lange er da neben den Toten wachte, während der Sturm um ihn herum tobte. Es war ihm egal. Wie könnte er jemals wieder unter seines Vaters Augen treten? Tapfer gestorben, Seite an Seite mit seinen Kameraden, so hätte man ihn vor seinen Vater bringen sollen. Aber nicht so! Niedergestreckt von einem Stein. Aus einer Laune der Götter heraus? Wo waren sie, als seine Kameraden starben? Blickten sie herab und erfreuten sich des Anblicks? Hätte er sie beschützen können? „WO WART IHR GÖTTER!!!“ brüllte er in den Sturm hinein bis seine Kräfte ihn endgültig verließen und er wimmert zusammen brach: „…Vater ich habe versagt!“.
Getrieben von Schuld brach er am nächsten Tag auf. Weit, weit fort von hier und niemals zurück. Vergessen wollte er…was geschehen war und was mit ihm geschehen sollte. Nie könnte er mehr seinem Vater in die Augen schauen.
In den folgenden Jahren verlor Ardan alles was er noch besaß. Die Schmerzen der Kneipenschlägereien konnten nur schwach die Schmerzen seines Herzens überdecken, der Alkohol schwemmte den Rest hinfort. Am tiefsten Punkt, ohne Scham, Ehre und Hoffnung…fand man ihn. Volltrunken prügelte er sich mit einer Bande von Taschendieben, die ihm das letzte Geld stahlen, welches er für das Verpfänden seiner Rüstung mit dem stolzen Wappens Elenvinas, erhalten hatte. Es war erneut der Hauptmann der Stadtwache, welcher den am bodenliegenden Ardan rettete und zu sich aufnahm. Schon oft hatte er ihn nachts betrunken und halb bewusstlos in einer Gasse gefunden und mit sich in die warme Wachstube genommen. So erwachte Ardan erneut am nächsten Morgen eingehüllt in einer Decke in der ihm wohlbekannten Ecke der Wachstube. Was sollte er nun anfangen? Ohne Geld, ohne Alkohol? „Ihr Götter, was wollt ihr noch?“
Aufgaben in der Gruppe
Als lebende Blechbüchse gebührt ihm die ehrenvolle Aufgabe in vorderster Front für Recht, Ordnung und die Rettung der Welt zu kämpfen. Loyal tritt er für seine Gefährten ein und verteidigt sie in jedweder Situation.
Herausragende Fähigkeiten
Der wohl mit Abstand beste Schwertkämpfer der Gruppe. Er stellt sich gerne und unverhüllt den da kommenden Gefahren.
Besonderheiten
Seine Vergangenheit zerstörte seine Welt und die Verbindung zu den Göttern.
Verbindungen und Feinde
Die langen Reisen und wichtigen Aufträge mehren den Ruhm und die Bekanntheit sowohl unter den Menschen als auch unter den anderen Rassen. Wenn alle Geschichten einmal an die Öffentlichkeit geraten, will jeder mit ihm und seinen Gefährten in Verbindung stehen.
Feinde: Nur sich selbst und den Einen…
Ardan über...
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