1. Aufstieg und Aufgaben - Resplendent Air


Der Anfang: Piratenüberfall

23.10.08 Goethestraße, 5xp [5]

12. Resplendent Air - Woodday
Vor kurzem noch hatte Tarak den Aufstieg der Sonne zwischen den Hügeln der Insel beobachtet und die glänzenden Tautropfen auf den Schilfdächern der Hütten bewundert und jetzt das! Ein Segel am Horizont! Oft sind es Handelsschiffe – aber seit damals nimmt er zuerst das schlechteste an: Piraten! Noch mal würde er so etwas nicht zulassen. Er läuft zum Dorf. Im Dschungel auf dem Weg dann die nächste Überraschung: Eine bekannte Gestalt – Moja!? Sie war vor drei Jahren verschwunden und später erfuhr die Dorfgemeinschaft, dass auch damals Piraten in der Nähe waren. Tarak versteht kaum was sie sagt und schafft es auch nur mit einem „Moja?“ zu antworten. Sie will gerade erklären, was sich zugetragen hatte; sie wurde tatsächlich von Piraten entführt – Piraten! Das Segel am Horizont! Zusammen laufen sie weiter Richtung Dorf.
Auch an anderer Stelle hat man das Schiff bemerkt: Vao, die Tochter des Häuptlings, hat es von ihrem Floß aus gesehen. Gekonnt steuert sie es um die nächste Landzunge und macht sich von dort auf den Weg.
Als Moja und Tarak im Dorf ankommen, kann man schon die schwarze Flagge am Schiff erahnen. Verdammt! Tarak hat gewusst, dass dieser Tag kommen würde. Dafür hatte er das kämpfen gelernt.
„Weg hier!“, „Versteckt euch im Dschungel“ – die Dörfler, ihre Verwandten und Freunde, müssen in Sicherheit gebracht werden. Allen ist klar, dass sie eine Piratenmeute – und diese hier waren immerhin 5 Dutzend – nicht lange aufhalten konnten. Mit Vaos und Noconas Hilfe gelingt es, die allermeisten Dorfbewohner in die Wälder zu schicken, während die Piraten ihre Boote zum Dorf rudern. Nocona, der Sohn des Dschungels, ist anscheinend auch fest entschlossen, die Plünderer aufzuhalten. Er hat vorher geholfen und nun will auch er kämpfen. Moja und Vao wollen den Piraten eine Falle stellen. Tarak rennt wieder, Speer in der einen, Bogen in der anderen Hand zu seinem Wachturm; von dort kann er sie gut beschießen.
Dann kommen sie. Brüllend stürmen sie auf das Haupthaus zu, vor dem Vao noch steht. Nun ist klar – diese Piraten verhandeln nicht!
Kurz bevor die Piraten das Haupthaus erreichen, in das sich Vao nun zurückgezogen hatte, eröffnet Moja von ihrem Versteck auf dem Dach das Feuer.
Der Pfeil trifft den Anführer in die Schulter. Viele Angreifer stürmen ins Haus. Der Sturm der Restlichen wird vom taumelnden Anführer gebremst. Weitere Pfeile fliegen vom Dach und vom Wachturm, die Angreifer verteilen sich im Dorf. Im Haupthaus aber sieht sich Vao allein einer größeren Meute an Piraten gegenüber. Sie wirft eine Handvoll glitzernder Perlen in die Menge und auf den Boden, stürzt noch eine Statue in den Weg und verschwindet durch die Hintertür. Sofort wirft ihr Vater, der Häuptling, die Fackel durch die Tür, die Vao schließt. Sie weiß, nicht alle Piraten haben sich von den Perlen ablenken lassen. „Die Balken vor die Tür, schnell!“ Die Falle ist zugeschnappt, nach nur wenigen Augenblicken steht das Haupthaus, Vaos Heim, in Flammen.
Kurz davor wurde der hinterste der angreifenden Piraten, ein Furcht erregender Riese mit einem enormen Fleischerbeil, von Noconas Wurfspeer durchbohrt. Zwei Piraten wollen sich auf der heranstürmenden Nocona stürzen, doch fallen beide durch einen Hieb seiner Eisenklauen, die er als Waffen trägt. Auch der Anführer der Piraten wurde in der Zwischenzeit von einem weiteren Pfeil niedergestreckt.

Ein halbes Dutzend Piraten stürmen auf den Wachturm zu, um dem Pfeilhagel daraus ein Ende zu machen. Tarak bemerkt die Gefahr erst nach einer Warnung Mojas, die diesen Piraten, unbemerkt auf den Dächern, folgt. Doch anstatt das Feuer nun zu eröffnen, stürzt Tarak hinter der Brüstung des Holzturmes auf die Knie.
- blendendes, gleißendes Licht -
- nichts als Strahlen -
- … -
- ein Weg -
- Tarak fliegt mit unglaublicher Geschwindigkeit -
- vom Turm über die Bucht nach rechts --
- die Wellen und die Küste bleiben zurück --
- offene See -
-- ein Nebel zieht links vorbei -
- dunkle, felsige Klippen mit ihrer aufspritzenden Gischt --
- alles wird dunkel -
- da --
- ein großer schwarzer Schatten, ein Schiff --
- dunkel -
- vorbei -
- auf eine Insel zu -
- drei Berge, der höchste in der Mitte -
- mit einer Krone aus Schnee -
- das Ziel -
- die Mission -
Tarak ist wieder bei Sinnen. Aber was für Sinne! Die Vision hat ihm nicht nur die Aufgabe, das Ziel gezeigt, sie hat ihm auch Kraft gegeben! Tarak fühlt sich wie der Sohn des großen Ocean Father. Zu den herankommenden Piraten sagt er vom Wachturm herunter: „Geht … ihr könnt mich nicht aufhalten!“ Von den Dreien die noch herankommen wird der vorderste vom Taraks Speer durchbohrt, an dem er sich dann vom Turm zu Boden gleiten lässt.
Dann: Schreckliches Gekreische, eine Vogelbestie, direkt hinter ihm! Die Piraten fliehen Hals über Kopf. Auf den zweiten Blick spürt er aber eine Verbindung zu diesem Monster, es steht auf seiner Seite, es ist … Moja?

Das Vogelmonster fliegt zum Schiff und verbreitet dort Angst und Schrecken, derweil sichert Nocona das Ufer, Vao hält Boote auf und Tarak rennt über das Wasser auf das Schiff zu. Die Piraten fliehen alle. Nachdem der Kapitän mit seinem unheiligen Wurfstern die Vogelbestie verfehlt und sie und Tarak auf ihn zukommen, flieht er. Die Schiffsbesatzung ergibt sich. Die Vogelbestie verschwindet im Dschungel währen Vao an Bord kommt. Auch sie hat göttliche Kräfte, die sie deutlich zeigt um die Piraten zu unserer Schiffscrew werden zu lassen. Ihre Worte sind überzeugend und werden durch eine glänzende Aura unterstützt. Sie stellt ihre Kräfte noch weiter unter Beweis, indem sie ihre Aura immer heller leuchten lässt und das Licht dann noch zu einem strahlenden Sonnenaufgang über dem Meer formt. Die Männer an Bord sind überwältigt, sprachlos und fallen auf die Knie.
Dann gibt Vao den Befehl sich um die Verletzten zu kümmern.
Später sind noch 5 Piraten und 5 Stammeskrieger auf dem Schiff, die anderen Piraten helfen dabei, die Schäden des Angriffes wiedergutzumachen.
Besatzung: Kapitän, 25 Ex-Piraten, Steuermann, 5 Ex-Gefangene


Die Fahrt

27.10.08 Goethestraße, 3xp [8]

13. Resplendent Air - Airday (full moon)
Am Tag nach dem schicksalshaften Überfall wurde es Zeit, sich mit dem Kapitän näher zu befassen, während die übrige Mannschaft gemeinsam mit den Dorfbewohnern die Zerstörungen beseitigten, die der Überfall verursacht hatte.
Es bedurfte keiner großen Überzeugungsarbeit unsererseits, den Kapitän zum Reden zu bringen. Insgesamt scheint er uns loyal zu dienen, einige seiner Antworten wurden jedoch von Nocona auf ihren Wahrheitsgehalt hin überprüft. Stützpunkt der Piraten ist die Insel Cormorant, in deren Inneren die Stadt Ravenshield liegt, Stützpunkt des Hauptmanns Iravan Saltyeye. Er verfügt übere mehrere Schiffe, jedoch nicht so viele, als dass die "Schwertfisch" so einfach ersetzt werden könnte. Die Mission des Kapitäns war wohl, speziell unser Dorf zu überfallen - vermittelt wurde diese Mission durch einen Agenten des Silberprinzen (Deathlords). Mit einem erneuten Überfall auf unser Dorf ist so schnell nicht zu rechnen, da die Schwertfisch nicht so schnell zurückerwartet wird. Der dunkle Wurfstern, der vom Piratenkapitän auf Moya geworfen wurde, erhielt Kapitän Yatin von seinem Hauptmann, "falls er auf unerwarteten Widerstand treffe". Der Auftrag an Kapitän Yatin liege siebzehn Tage zurück.
Vao sicherte Kapitän Yatin zu, dass er gut behandelt werde und er für seine Loyalität auch mit Beute belohnt werde.

14. Resplendent Air - Earthday
Die Aufbauarbeiten am Dorf wurden nahezu abgeschlossen und wer tüchtig arbeitet, darf am Abend auch ausgelassen feiern. Ein Rumfass wurde den Piraten während der Feier am Strand zur Verfügung gestellt. Wir hatten ein aufmerksames Auge auf die Feiernden, ernsthafte Zwischenfälle gab es jedoch nicht, wenngleich zwei Besatzungsmitglieder, Arkon und Yiramar (wohl ein Pärchen) etwas unangehm durch ihre Streitlust auffielen.

15. Resplendent Air - Sunday
Der Tag der Abreise! Während sich die Verabschiedungen von Tarak, Moya und Nocona in Grenzen hielten, brauchte Vao viel Zeit, um sich von allen Bewohnern des Dorfes zu verabschieden. Noch während das Schiff in der Bucht vor dem Dorf ankerte, wurde den Göttern zahlreiche Opfer gebracht in Form von Muscheln und Fischen, darunter natürlich auch dem Ocean Father, den Storm Mothers und zuletzt der Unbesiegten Sonne, indem Vao mit Handberührung den Fisch in Rauch verwandelte, der zum Himmel aufstieg.
Der eingeschlagene Kurs führte nach Nordosten, an der Küste von Petraya entlang in Richtung des Skullstone Archipels. Der erste Reisetag auf See verlief ereignislos und so segelte man auch über Nacht weiter.

16. Resplendent Air - Moonday
Am zweiten Tag auf See jedoch tauchten dichte Nebelbänke an Backbord auf, jene Nebel, die auch Tarak in seiner Vision gesehen hatte. Die Mannschaft wusste zu berichten, dass diese Nebel aus Skullstone stammen und über das Meer treiben, auch, um die Inseln vor Angriffen zu schützen. Der aufkommende Unruhe begegnete Vao mit einem Aufleuchten ihres Kastenzeichens auf der Stirn, das ein warmes Licht verströmend über das Deck leuchtete und - verbunden mit aufmunternden Worten - Furcht und Besorgnis vertrieb. Alsbald ließ das Schiff auch die Nebelbänke hinter sich und hatte bald wieder klare Sicht.
Vao nutzte die Gelegenheit, um mit dem Kapitän einige Worte zu wechseln, getrieben von der Frage, ob nicht vielleicht Spione an Bord seien? Spione des Deathlords? Kapitän Yatin sagte, es sei nicht grundsätzlich auszuschließen, doch seien nur zwei Mannschaftsmitglieder seit Erhalt des Auftrages an Bord gekommen, und beide seien im Kampf um das Dorf gefallen. Am ehesten traute er Arkon und Yiramar einen Verrat zu - für Geld täten sie alles.
Am Nachmittag tauchten Segel am Horizont auf - viele Segel. Eine Handelsflotte der Guild, gedeckt von schwer gerüsteten und gepanzerten Kriegsschiffen kam uns entgegen. Wir hissten die Flagge des Skullstone Archipels - eine der häufigsten Flaggen in diesem Teil des Meeres. Eines der Schiffe löste sich aus dem Verband und ging längsseits. Fürchteten wir zunächst eine Durchsuchung unseres Schiffes oder eine Kontrolle, waren wir umso erleichterter, als uns die Guild-Vertreter lediglich einen Handel anboten. Wir lehnten jedoch nach einiger Beratung dankend ab, und so passierte uns die Flotte ohne weiteren Aufenthalt.
Auch für diese Nacht entschlossen wir uns, durchzusegeln.

17. Resplendent Air - Fireday
Am 3. Tag der Seefahrt kommen dann die dunklen, wie Glas oder Obsidian scheinenden Klippen in Sicht. Mit ausreichendem Sicherheitsabstand und einem Opfer an die Götter des Meeres und des Windes können auch sie umfahren werden. Am gleichen Tag zu fortgeschrittener Zeit bewahrheitet sich auch der dunkelste Teil Taraks Vision: Obwohl es noch nicht Abend ist wird es immer dunkler, zudem wird der Wind immer stärker und die Wellen immer höher. Ein unnatürlicher Sturm zieht herauf, das Schiff wird hin und her geschleudert, Wellen spülen über das Deck, es ist finster. Die Mannschaft hat alle Hände voll zu tun, das Schiff auf Kurs zu halten. Da! Fast wäre ein Matrose über Bord gespült worden, doch Moja gelang es gerade noch rechtzeitig ihn zu retten. Blitze zucken über den Himmel. Dann entdecken sie das Schiff, in weiter Ferne an Steuerbord: Riesige schwarze Umrisse sind im Licht des Blitzes zu erkennen. Erschreckte, verzweifelte Rufe von der Mannschaft: „Die Plagenbringer!“ „Wir sind verloren!“. Vao beruhigt die Verzweifelten auf dem Schiff mit Worten und lässt dazu einen Kreis auf ihrer Stirn golden glänzen. Doch kaum ist das Schiff wieder auf Kurs, hageln, Frösche vom Himmel herab. Frösche verschiedener Arten, mache tot, mache noch zuckend, prasseln auf das Deck. Wieder herrscht Unruhe und Furcht an Bord. Schon geht ein Matrose windend zu Boden. Sie sind giftig! Und wieder: „Die Plagenbringer.“ Moja behandelt den Gestürzten, die anderen versuchen wieder zu verhindern, dass die Schwertfisch zwischen den hohen Brechern zermahlen wird. Und es gelingt; die Besatzung kann das Schiff gegen die Wellen drehen; das Deck von den Fröschen befreien und heil aus dem Unwetter herausfahren. Schon kurze Zeit später ist es wieder hell, der Sturm ist frischem Wind gewichen und es wirkt, als ob das schwarze Schiff nur ein Alptraum gewesen wäre.

18. Resplendent Air - Waterday
Die Nacht über pflegt Vao einen der Piraten, der von den vom Himmel fallenden Frösche schwer vergiftet wurde und macht ihm Mut. Die Schwertfisch nimmt am folgenden Tag weiter Kurs auf Kormorant und erreicht schließlich die Insel am Abend des vierten Tages auf See. Das Schiff läuft eine kleine Bucht an, die etwas sichtgeschützt ist. Ein Dorf liegt in der Nähe, allerdings sehen die Bewohner aus wie von einer Seuche befallen, mit Verwachsungen und unheimlichen Veränderungen - Spuren des nahen Wylds. Wir verbringen die Nacht auf dem Schiff und planen gleichzeitig, nur einen Teil der Piraten mitzunehmen: Sieben sollen uns begleiten, dazu der Kapitän, der Steuermann und der Maat, insgesamt also zehn Piraten. Der Proviant reicht noch für 21 Tage.

19. Resplendent Air - Woodday
Die Gruppe nimmt sich ein etwas größeres Boot und fährt am Morgen zunächst die Küste entlang bis zur Flussmündung. In den folgenden Stunden der langsamen Fahrt Richtung Norden präsentiert sich der Fluss als ein nicht allzu schnell fließendes Gewässer mit dichtem Wald am Ufer, viele Weiden, zahlreiche Äste und Wurzeln ragen weit in das Wasser hinein, an vielen Stellen gibt es jedoch auch Untiefen und Sandbänke, oftmals weitet sich der Fluss aus und wandelt sich eine unübersichtliche Sumpf- und Auenlandschaft.
Nach einigen Stunden Fahrt, vielleicht auf der Hälfte der Strecke zwischen der Flussmündung und Ravenshield kommt der Gruppe eine Dschunke entgegen, die voller Piraten ist. Sicherheitshalber zog sich die Gruppe mit ihrem kleinen Boot in einen Nebenarm zurück, um nicht direkt mit den Piraten konfrontiert zu werden.
Gegen Nachmittag schließlich kommt Ravenshield in Sicht. Eine Brücke überspannt hier den Fluss, die Häuser sind eher von Fachwerk geprägt, mit schweren Ziegeln eingedeckt, aber es gibt auch Hütten, die in den Fluss hineingebaut sind. Ein Teil des Städtchens liegt bereits in den Shadowlands.
Vor der Stadt werden zwei hohe Hügel durch eine filigrane, schmale Brücke aus dem First Age miteinander verbunden, 300 Schritt hoch über dem Umland und dem Flusstal. Dort, wo die Brücke westlich des Flusses auf den Hügel trifft, ist ein Wegweiser zu sehen und ein Pfad scheint von dort nach Norden zu führen.
Die Gruppe lässt das Boot am Ufer zurück und tarnen es. Es ist erst die vierte Nachmittagsstunde und so wird beschlossen, sich bis zur Nacht auszuruhen und Kraft zu schöpfen für eine Nachtwanderung.
Als die Nacht hereingebrochen ist, brechen die Exaltierten gemeinsam mit den Piraten auf Richtung Hügel, um kurz hinter dem Wegweiser auf den Pfad zu treffen, der nach Norden in Richtung der Berge führt. Vom Hügelkamm aus wird ein Scheiterhaufen sichtbar, der auf der anderen Flussseite aufgeschichtet worden ist, es soll eine Frau hingerichtet werden und ihre Schreie dringen bis zu uns herüber. Doch es ist zu spät, um einzugreifen und so ziehen wir weiter, jedoch nicht ohne dass Vao aufmunternde Worte an die Mannschaft richtet.
Schließlich, zwei Stunden nach Beginn der Nachtwanderung, erreichen die Charaktere mit ihrer Mannschaft eine Hängebrücke, die über eine etwa zwölf Schritt breite Schlucht führt. Von der anderen Seite sind leise, raschelnde Geräusche zu hören und dunkle Schemen auszumachen. Moya kundschaftet die andere Seite aus und kann Untote erspähen. Es muss nicht lange herumgeredet werden - ein Angriff beginnt. Nocona und Tarak springen über die Schlucht und auch Moya überwindet die Schlucht - auf ihre Weise...


Die Eclipse

05.11.08 Goethestraße, 3xp [11]

20. Resplendent Air - Airday
Der Kampf beginnt. Nocona fährt wie ein eiserner Wirbelwind zwischen die Gegner auf der anderen Seite, fast eine Hand voll fällt in den ersten Herzschlägen. Doch die anderen sind davon nicht beeindruckt, nach einem ruf aus dem Dschungel – „greift alle den linken an!“ wanken sie alle auf Tarak zu. Es sind lebende Tote! Nocona und auch Moja haben durch den ruf ein neues Ziel gefunden. Nocona springt mit einem weiteren gewaltigen Satz über alle Untoten hinweg, die sich nun alle gefährlich Tarak nähern. Tarak versucht nur noch, die herankommenden Horden auf Abstand zu halten. Er hat dabei vor allem mit zwei der lebenden Toten zu kämpfen, deren Augen und Münder mit groben Stichen vernäht sind. Diese bewegen sich besonders unberechenbar und schnell.
Zur gleichen Zeit haben Nocona und Moja die Frau gestellt, die anscheinend die Untoten befehligt. Nach kurzen erfolglosen Versuchen sich zu wehren und einer noch kürzeren Flucht ist sie gefangen.
Die restlichen lebenden Toten weichen nun auch, da Vao in heiligem Sonnenlicht erstrahlt. Der Kampf ist gewonnen. Vao kann die nun leblosen Körper durch Handauflegen in Rauch auflösen. Dann wird die Frau – Lillith – befragt. Sie sagt immer wieder, dass wir den Tempel nicht betreten dürften und dass dieser Weg zum Tempel führt. Dies kann auch ein durch das Wyld mutierter Mann bestätigen, der das Licht gesehen hat und die gleiche Aufgabe wie Lillith hatte. Nun lassen sich die beiden überzeugen, dass es von den Göttern gewollt ist, dass die Gruppe zu diesem Tempel gelangt. Der Mann, Kor, rät uns, diesen Ort schnell zu verlassen, da Vaos leuchten wohl bis in die Shadowlands zu sehen war.
Die ganze Gruppe eilt also noch in der Nacht durch den Wald, mit Kor als Führer. Da passiert des befürchtete: Ein großes Unheil naht! Schon können sie eine dunkle, machtvolle Gestalt in tiefschwarzem Umhang zwischen den Bäumen erkennen, die blitzende Sense drohend erhoben. Doch dann – Licht. Sonnenlicht blendet die Menschen, nur die anderen von der Sonne erwählten vermögen zu erahnen, dass nun auch diese Frau Lillith eine der ihren ist. Als das Licht geht, ist auch von dem Nephwrack keine Spur mehr geblieben.

21. Resplendent Air - Earthday (morning)
Nachtlager auf einem kleinen Plateau, Piraten zurückgelassen, Moya erkundet die Gegend, Sichtung einer Wyld-Bestie, Felsnadeln mit räuberischen Flugtieren, Versuch des Durchschleichens scheitert, kurzer Kampf


Die Reise zum Tempel

13.11.08 Goethestraße, 4xp [15]

21. Resplendent Air - Earthday (daytime)
Durchqueren des von den Flugtieren kontrollierten Gebiets durch Taraks Aura, Begegnung im Wald mit einem Mitglied des Fairfolks, Erreichen eines Dorfes mit Wyld-Veränderten, dort auch der Fairfolk, Kor hört mit und berichtet, er wolle dort beim "Heiler" bleiben, wir lassen Kor zurück.


Der Kampf um den Tempel

19.11.08 Goethestraße, 5xp [20]

21. Resplendent Air - Earthday (evening & night)
Wir umgehen das Dorf und reisen weiter auf den Berg zu, ein Unwetter zieht auf, wie erreichen den Tempel, wir greifen an, Nocona und Tarak bekämpfen die Piraten und ihren Kapitän Tarjar, Moya und Vao vernichten ein Lager von Untoten.


Beratungen und Erkundungen

26.11.08 Goethestraße, 4xp [24]

22. Resplendent Air - Sunday (daytime)

Übersetzungsversuche an der Schrift, Beratungen über die Visionen, eine Botschaft an den Silberprinzen

23. Resplendent Air - Moonday

ein Besuch im Dorf am frühen Morgen und eine Expedition ins Shadowland.


Neue Verbündete und türmende Gegner

02.12.08 Goethestraße, 5xp [29]

23. Resplendent Air - Moonday (daytime & evening)

Untersuchung des Turms, Vordringen Richtung totem Wald, Leichenfund, Treffen mit dem Lunar Akruda, Rückkehr zum Dorf, Versuch, mit dem Angehörigen des Fair Folks zu sprechen im Dorf gegen Abend.

24. Resplendent Air - Fireday (daytime)

Ruhetag beim Tempel, die Piraten bereiten den Aufbruch vor.

25. Resplendent Air - Waterday (daytime & night)

Tagsüber Ruhe und Lernen, in der Nacht Reinschleichen ins Dorf, Suche nach dem Fair Folk, Information, dass er geflohen ist.

26. Resplendent Air - Woodday

Aufbruch vom Tempel mit unseren 7 Piraten (Anführer: Crowy), Umgehen des Dorfes, Aufsammeln des Kapitäns und seiner Piraten, Nachtruhe.

27. Resplendent Air - Airday (new moon)

Enttarnen des Bootes, Rückfahrt über den Fluss zur Küste, Erreichen der Schwertfisch gegen Abend.

28. Resplendent Air - Earthday

Erster Tag der Schiffahrt nach Equinox.

zu Teil 2: Shadowlands und Silver Circle

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