Khunchom und die Machenschaften dreier Magier


16. EFF: In Khunchom Treffen mit Khadil Okharim, Rakorium Muntagonus und Dschelef ibn Jassafer, Auftrag und Verhandlungen
Kauf folgender Artefakte: Lampe mit Flim Flam / Mantel, der einem das Äußere eines tulamidischen Bauerns gibt / Salbe gegen Einnahmegifte / Nr. 4? Dietrich, Schlüssel??
Herstellung einer Mondsilberkette (50g) mit einem quaderförmigen (2*2*0.5 cm) Bergkristall am Ende (Regeltechnisch: Unempfindlicher Matrixgeber, Auslöser Berührung des Kristalls durch die linke Hand, ZD 8 Aktionen, WD 1SR, RS 3, Reichweite Berührung, Kosten 4 AsP | W20-Probe bei jeder Benutzung: Bei 20 ist Artefakt 1W6 SR nicht mehr benutzbar / Bei einer 20 und einer 15-20 bei einem zweitem Wurf ist das Artefakt irreparabel beschädigt).

17 EFF: Gespräch mit Rakorium und Versuch, rauszufinden, wer seine Aufzeichnungen aus dem Hotel entwendet hat. Befragungen ergeben, dass sich ein großes flugfähiges ("großer Vogel") und magiebegabtes Wesen im Zimmer Rakoriums befunden haben muss.
Aufbruch Richtung Gorien / Yalaiad. Jari fliegt mit Hairan und Dschinn eine erste Erkundung, um Kraftlinien zu finden, da vermutet wird, dass auf diesen Kanopen oder Mondsteinmonolithen stehen. Vermutung, die Gorlinie könnte in der Nähe von Birchaluk vorbeiführen und dort wurde auch ein Mondstein entdeckt (glaube ich), jedenfalls wollen die Helden dorthin.
Nacht in Al'Rabat

18 EFF: Morgens bei einem Überflug die Karawane von Horatio di Bravaldi entdeckt, Professor der Historie zu Methumis. Begleiterin Zhulaminai saba Aralya. Jari hat erkannt, dass sich drei Borbaradianer (zwei Schwestern (Schmugglerinnen), ein dicker Geschichtenerzähler) mit Ringen mit einem Zhayad-"B" im Lager befinden. Die Karawane wird von 10 Söldnern aus dem bekannten Baburiner Regiment begleitet. Etwas über 20 Arbeiter sind Bestandteil der Karawane. Im Gespräch mit den Arbeitern kommt heraus, dass Horatio di Bravaldi auch notfalls über Leichen (der Arbeiter) geht, um seine Ziele zu erreichen. Nachtlager mit der Truppe verbracht. Zhulaminai verschwindet mit Aufschlagen des Lagers (angeblich wie schon oft zu einem nächtlichen Ausritt aufgebrochen). Wahrscheinlich werden Mondsteinkugeln immer nachts direkt von Zhulaminai weggebracht, aber wohin genau?

Sternbild während gemeinsamen Lagers mit feindlicher Expedition
  • Simia in der Schriftrolle (Geheimnis des Wissens, Geheimnis der Schriftrolle?)
  • Madamal in den Rubinen (Das Geheimnis der Juwelen)
  • Ringe stehen direkt unter der Eidechse, in Konjunktion dazu Marbo (Perfektion des Lebens / Umkehrung davon?)

19: EFF: Morgens Gespräch von Osker, Viento und Hairan mit Horatio. Die Wiederkunft Borbarads erscheint Horatio zu absurd. Er wird jedoch vorsichtig sein. Wir gehen davon aus, dass Horatio schwer krank und äußerst hesindegläubig ist. Das Tier, das seiner Seele entspricht, ist eine Würgeschlange. Der Deal zwischen ihm und seinem Auftraggeber besteht darin, dass der Auftraggeber die Mondsteinkugeln erhält und Horatio sonstige Wertgegenstände und Spesen. Aufbruch nach Birchaluk, kurz davor Begegnung mit drei Sammlern von Käfereiern; einer geht dabei fast drauf, als ein aufgeschlagener Stein noch lebendige Chimairen enthalt. Einer der Sammler zeigt uns in der Nähe Überreste einer Ruine. Wir finden dort eine versandete Kanope etwas abseits. Ausgraben einer Kanope in der Nähe von Birchaluk, die von einer (nicht untoten) Mumie bewohnt ist. Zu der Ruine wurden Lagepläne angefertigt, sowie die Zeichen auf und in der Kanope abgezeichnet. Randnotiz zu dem Ort: Der Käfersammler hat erwähnt, dass hier wohl früher (hunderte Jahre her) ein Geist umgegangen sei.
Danach reisen wir nach Birchaluk und schauen uns den Obelisken, sowie das Drumherum an. Der Obelisk besitzt wohl mehrere Fassungen für Mondsteinkugeln, die jedoch allesamt leer sind. Da Horatios Expedition hier schon war, fangen wir selbst nicht das Buddeln an. Außerdem haben wir durch einen Dschinnenüberflug erkannt, dass eine Kraftlinie entlang des Chaluks verläuft.

?20-21? EFF: Daraufhin Reise entlang des Chaluk nach Mudrawan. Im Ort erhalten wir den Hinweis auf das Auftauchen eines "goldenen Kriegers" vor etwa 300 Jahren. Er soll wohl einige Personen niedergestreckt haben, bevor er überwältigt werden konnte.
?21 oder 22? EFF: Auf dem Hügel entdecken wir dann noch die Überreste der Kanope und nehmen dort wiederum die Überbleibsel mit und zeichnen etwaige Schriften etc. auf. Unter anderem finden wir dort eine (blaue?) echsische Schuppe.
?21/22? bis ?? EFF: Reise nach Anchopal über Nasir Malkid. In Anchopal angekommen werden zunächst einmal von Oskerbados und Jari die Quellen der Peraine besucht, von Hairan dem Phex-Tempel ein Besuch abgestattet und diverse kleinere Besorgungen gemacht. Außerdem kann im Gespräch mit einer Adepta der ODL (Ordo Defensores Lecturia / Orden der Verteidiger der Lehre von den Grauen Stäben zu Perricum) eine Stunde nach unserer Ankunft ein Treffen mit Tarlesin von Borbra in angenehmer Atmospähe in den hiesigen Thermen ausgemacht werden. Wir sprechen über einige Dinge, die wir erlebt haben und Hairan platzt auch relativ direkt damit heraus, weswegen wir gerade unterwegs sind. Er ist der Meinung, dass es im Kampf gegen Borbarad deutlich sinnvoller sei die Ausbildung der Magier in Kampf/Antimagie/Dämonenbannung voranzutreiben, als sich hinter einer Mauer zu verstecken. Nach einer Weile schlägt Tarlesin vor, dass jemand von uns seine Haare waschen könnte, sonst müssten wir uns dementsprechend unter Anwesenheit eines Angestellten unterhalten. Nach kurzem Schweigen erbarmt sich Oskerbados und macht sich ans Kopfhautkneten. Ein Angestellter gießt Wasser über die heißen Steine und neuer, wohlriechender Dampf erfüllt den Raum. Tarlesin meint dann, dass er jemanden kenne, der uns bei der Suche nach den Mondsteinen helfen könnte. Die Person hei.... ein Blutschwall aus Tarlesins Hals ergießt sich in das warme Wasser. Aus dem Augenwinkel kann man die Flugbahn des Diskus sehen, der weiter durch den Raum schlittert. Dampf füllt den Raum und alle stehen schnell und panisch auf. Zunächst versucht Oskerbados die Halswunde mit den Händen zuzuhalten. Ardan, Viento und Neraida springen alle Richtung Eingang unseres separierten Bades, aus dem gerade drei Attentäter auftauchen und beginnen, weitere Disken zu schleudern. Oskerbados überlässt Tarlesin Jaris Fürsorge und stürzt sich dann ins Kampfgetümmel. Hairan rennt auf Tarlesin zu, dreht sich dann allerdings ruckartig um und schleudert eine Flammenlanze auf den "Bediensteten", der inzwischen mit Badekelle und Dolch bewaffnet ist und durch die Flammen zu Boden geht. Der schwer verletzte Tarlesin setzt in der Zwischenzeit zu einem Balsam auf seine eigene Wunde an. Nach einem langen Gefecht gewinnen wir jedoch den nackten Kampf um unser Leben. Vor allem Ardan und Oskerbados wurden schwer getroffen, Ardan treibt wie ein toter Mann aus sechs Wunden blutend auf dem inzwischen rot gefärbten Wasser. Oskerbados hat gegen Ende hauptsächlich noch mit seinem Körpergewicht gegen den letzten Gegner gekämpft und ihn fixiert, bis Neraida ihn außer Gefecht setzen konnte. Während die Wundversorgung durchgeführt wird, befragen wir den letzten noch lebenden Attentäter nach seinem Ziel und seinem Auftraggeber. Es stellt sich heraus, dass nicht Tarlesin das eigentliche Ziel des Anschlags war, sondern dass wir selbst getötet werden sollten. Ihren Auftrag haben die Attentäter vor 5 Tagen in ?Birchaluk? erhalten von einem gewissen ?maraskanischer Name?, der wohl auch jetzt schon wisse, dass der Mordversuch fehlgeschlagen ist.
Nächster Tag: Tarlesin erzählt uns später, dass die Kabalja, "Erben der Gräber" genannt, mehr zu den Mondsteinen und Bastrabuns Bann wissen könnte. Er selbst kenne keine Mitglieder dieser Geheimloge, wisse aber, dass Tamura saba Tamura, eine Wahrsagerin, eine Verbindung zu dieser Geheimloge hätte. Um sie zu finden sollte man sich im fahrenden Volk erkundigen, wahrscheinlich befinde sie sich gerade auf der anderen Seite der Gor. Weiterhin erzählt uns Tarlesin auf Kraftlinien angesprochen, dass eine durch Borbra fließen könne. Er hält allerdings nicht zu viel von der Rohezalschen Hypothese. Sowohl die Nutzung der Kraftlinien als auch die Veränderung der Lage derselben hält er für kritisch. Es gibt Wichtigeres womit man sich beschäftigen kann. In Anchopal wird die Bibliothekarin der Ordensburg gebeten, Schriften und Bücher zu Bastrabuns Bann zu suchen und für uns bereitzustellen.

Reise nach Borbra über Samra

Zunächst kommen wir durch eine Karawanserei in der Nähe von Samra und erkundigen uns vor Ort mit den üblichen Recherchefragen. Wir erfahren, dass der Bauer Sarhidi ibn Skabob wohl einen Stein hätte, der auf unsere Beschreibung passt. Als wir in den Ort reiten sehen wir einen Novadi Hetzreden gegen die Zwölfe und Magie halten, hinter ihm ein Scheiterhaufen mit aufgebahrten Götzen inklusive einer Mondsteinkugel! Viento reitet selbstbewusst direkt auf den Novadi zu und will ihm theologisch die Leviten lesen. Hairan drückt Neraida zwei seiner Amulette in die Hand und die beiden sind sich einig, die Mondsteinkugel vor den "reinigenden Flammen Rastullahs" zu retten. Gesagt, getan: Mit Schweigegeld von einer Kupfermünze an ein kleines Mädchen sagt Neraida den Hairanschen Götzen ab und die Mondsteinkugel verliert sich in ihrem Ärmel. Währenddessen wird die Diskussion zwischen dem Novadi und Viento immer hitziger, bei dem Hairan den fruchtlosen Versuch unternimmt, Viento zum Aufhören zu bringen. Auch die Umstehenden scheinen zur Hälfte Rastullah und zur Hälfte neun- bis zwölfgöttergläubig zu sein. Nach dem Ende des Wortgeplänkels zündet der Novadi den Scheiterhaufen an, Viento wendet sein Pferd und ruft lautstark "Sarhidi ibn Skabob". Ein überrascht dreinblickender Bauer wird von allen Seiten angeschaut und er sagt ein "Ja?". Viento lässt ihn dann nach ein paar Fragen mitkommen zur Karawanserei. Dort wird er bei einem Becher Wein über den Mondstein, seine Familie und Ähnliches befragt. Wesentlich ist, dass seine Großeltern wohl aus Khunchom kamen und seine Großmutter den Mondstein mitgebracht hat. Ein Geist habe immer wieder bei Vollmond zu ihr gesprochen, während etwas mit dem Mondstein passiert sei. Er selbst hält das jedoch für gefährlich und ist froh, diese Kugel nun endlich los zu sein. Später beim gemeinsamen Ausruhen bei Tisch entdeckt Jari ein Schriftzeichen Borbarads an der Wand und bittet Hairan unauffällig mitzukommen. Nach genauerer Betrachtung entpuppt es sich jedoch zum Glück nicht als ein versteckter Hinweis auf borbaradianische Umtriebe, sondern vielmehr um eine wohl 500 Jahre alte Warenbestellung von diversen Baumaterialien. Man ist hier wohl, wie auch andere ähnlich geartete Schriftstücke belegen, stolz über jede wichtigere Person, die hier einmal diverse Güter bestellt oder transportiert hat. Beruhigt setzt man sich dann wieder erstmal zu Tisch und lässt den Abend dann in diversen Tavernen in Samra ausklingen. Unter anderem erfahren wir von den hiesigen Söldnern, dass die echte linke Hand Bastrabuns in der Burg ausgestellt ist, im Gegensatz zur falschen linken in Rashdul. Viento hat eine angenehme Nacht mit der Baronin Amara al Samra und erschläft somit einen Zugang zu den Ruinen Zhamorrahs für uns.

Nächster Tag: Aufbruch nach Zhamorrah. In der Ruinenstadt angekommen sehen wir zum ersten Mal wie zerstört große Teile der Stadt eigentlich sind. Viele Gebäude sehen so aus, als wäre von oben etwas auf sie geworfen worden, das meiste ist zerfallen. Fremdartige Zeichen befinden sich an vielen größeren Gebäuden der Stadt. Nach dem Betreten der Stadt tauchen vor Jaris geistigem Auge Visionen aus der Vergangenheit auf, die stärker und intensiver werden, je weiter wir in die Stadt hineingehen. Als wir schließlich vor einem Rubintempel der Stadt stehen und ein Wandbildnis von einem Heerführer mit einem Rubinauge sehen, bekommt Jari von außen betrachtet eine Art kleinen epileptischen Anfall. Jari selbst hat eine lange Vision von der Schlacht, die wohl Zhammorah zu den Ruinen von Zhammorah gemacht hat: Riesige geflügelte Chimären streifen durch den abendlichen rotgefärbten Himmel, die Säure auf die Stadt unter sich speien. Soldaten reiten auf großen Käfern durch die Stadt und machen Jagd auf ihre Gegner. (? Es gab noch einige Infos zu der Rolle des Rubinträgers während dieser Schlacht?). Nachdem Jari wieder bei Sinnen ist und uns diese Visionen mitgeteilt hat, ist Ardan etwas erstaunt und besorgt über den geisten Zustand Jaris. Auf jeden Fall kann uns Jari den Weg zu einem von uns gesuchten Obelisken zeigen, der allerdings inzwischen umgestürzt ist. Wir versuchen den Standort des gegebenenfalls herausgefallenen Mondsteines zu schätzen. Daraufhin fangen Viento und Hairan an zu buddeln. Hairan wirft Ardan noch zu, dass damit der verlorene Urlaubstag abgegolten sei. Schließlich finden wir die Kugel und können damit nach Samra zurückkehren. Am Abend werden diverse kleinere Unternehmungen gemacht. Jari und Neraida machen sich zu einem Vollmondspaziergang inklusive der zwei Mondsteinkugeln auf, aber zumindest in Bezug auf die zwei Mondsteine scheint sich nichts zu ereignen. Viento schläft ein zweites Mal bei der Baronin, somit können wir uns am nächsten Tag die Hand Bastrabuns anschauen.

Nächster Tag: Die Hand sieht.. alt aus und ist es wohl auch laut Oskerbados einschlägiger Erfahrung. Wir stehen also mit dem Garnisonshauptmann vor der Vitrine, als auf einmal ein Soldat hereinplatzt und von einem Angriff mehrerer seltsam geformter Tierwesen auf ?Ortsname? berichtet. Diese Wesen würden sich jetzt nach Borbra aufmachen. Der Hauptmann lässt alle verfügbaren Kräfte zusammenrufen, der Treffpunkt ist 10 Minuten später am Haupttor. Wir bereiten uns noch kurz vor und reiten dann mit. Nach einem Gewaltritt kommen wir in der Nähe von Borbra an. Das Bild, das sich uns bietet, zeigt uns, dass wir etwas zu spät kommen: Viele Gebäude in der Stadt brennen, man sieht auch einige hundeartige Chimären auf den Dächern. Allerdings ist auch ein großer Teil der Tierwesen noch im Fluss oder außerhalb Borbras. Somit werden die Einheiten folgendermaßen aufgeteilt: Bogenschützen beharken alle Chimären, die den Fluss überqueren wollen. Die Reiterei inklusive Oskerbados und Viento reitet Tierwesen, darunter auch stier- und schlangenartige, außerhalb der Stadt nieder und ein kleiner Trupp aus Fußsoldaten inklusive Ardan, Neraida und Hairan geht in die Stadt. Jari unterstützt zunächst die Bogenschützen und stößt dann zu Oskerbados und Viento. Nachdem die Entfernung geringer geworden ist, erkennt man die Chimären etwas deutlicher: Eine Sorte kann man als Hunde mit Schlangenhaut und Fellüberbleibseln beschreiben. Die zweite Sorte kommt wohl einer Mischung aus einem Ochsen und einem Bären nahe, zumindest der Kopf ähnelt dem eines Bullen. Die Kämpfe entwickeln sich nun dank der militärischen Unterstützung zum Vorteil der Verteidiger der Stadt. Als sich der Stoßtrupp in der Stadt zu Tarlesins Eiche vorkämpft, entdecken sie einen Mantikor, der den Skorpionstachel tief in die Eiche getrieben hat. Der Mantikor wird in kürzester Zeit von uns niedergemacht. Leider sehen wir schon während des Kampfes mit dem Truppenführer der Tierwesen, wie die Eiche zerbricht und auseinanderfällt. Der Mantikor empfindet wohl eher eine Art von Erlösung durch seinen Tod und bittet sterbend seinen Meister Abu Terfas um Entlassung aus seinen Diensten. Als der Mantikor stirbt, erklingt ein ohrenbetäubendes Heulen der ganzen verbliebenen Chimären, gefolgt von einer sofortigen Flucht derselben wieder über den Fluss zurück. Jari findet noch eine Eichel an der Eiche, Tarlesins ehemaligem Zauberstab, die er dem örtlichen Tsageweihten überreicht. Dieser schöpft dadurch etwas Hoffnung. Viento schickt sein Kätzchen nach Anchopal, um Tarlesin zu unterrichten. Für Hairan ist Abu Terfas ein Begriff: Ein Chimärologe, der schon vor langem nur noch seinen eigenen Forschungen nachgeht und sich von den Gilden zurückgezogen hat. Der genaue Aufenthaltsort ist allerdings unbekannt. Am Abend nach der Schlacht untersucht Jari noch die vermutete Kraftlinie, die durch Borbra fließen müsste und sieht astrale Verwirbelungen, die einer offenen Wunde und einer sich frei bewegenden Vene ähneln. Diese Wirbel führen in die Hügel in Richtung der Wüste Gor. Wir folgen den Wirbeln zu Pferde und treffen eine Sippe aus Borbra, die rechtzeitig geflüchtet ist. In einem längeren Gespräch kommt heraus, dass sich unter Borbra und den Hügeln der Umgegend wohl ein weitverzweigtes Höhlensystem befindet. Eingänge dazu gibt es wohl mehrere, ein bestimmter davon jedoch sicher in den Ruinen in der Nähe. Wir begleiten die Familie zurück nach Borbra. Neraida und Ardan führen eine leider erfolglose Suche nach vorhandenen Eingängen zu dem Höhlensystem durch. Während der Nacht sieht Neraida erneut das Sternbild des Phex am Himmel, das zu dieser Jahreszeit nicht sichtbar sein sollte. Es zeigt in Richtung Khoramgebirge.

Nächster Tag: Bisher noch unentschlossen, ob wir den Bestien folgen oder das unterirdische Höhlensystem begutachten sollen, überzeugt uns dann doch Phexens Zeichen und der Hauptmann aus Samra, die Verfolgung der Chimären aufzunehmen. Die Pferde werden gesattelt, noch ein letzter Blick nach Borbra geworfen und der Mhanadi überquert. Im Fluss stellt sich die Überquerung des "reißenden" Mhanadi zumindest für Hairan als gar nicht so einfach dar. Er wird mehrere hundert Meter abgetrieben, schafft es aber zum Glück inklusive Pferd und Gepäck noch ans rettende Ufer. Er verschnauft einmal kräftig und wird von einer Hund-Schlangen-Chimäre angesprungen, spektakulär vom Pferd gerissen, gebissen und zu guter Letzt mit einem Gift infiziert. Mit letzter Kraft befiehlt er dem in der Robe gebundenen Windelementar, die Chimäre anzugreifen. Das Mischwesen lässt dann schnell von ihm ab und wendet sich dem chancenlosen Kampf gegen die umgebende Luft zu. Einige Momente später treffen die restlichen Gefährten an der Unglücksstelle ein. Jari rettet Hairan vor dem Tod durch Gift mit einem guten Schluck des Einbeerensaftes und seinen Heilkünsten.
Kurz wird überlegt, ob Hairan zunächst in Borbra bleiben soll und nachgeflogen kommt. Zu guter Letzt entscheiden sich die Gefährten jedoch dazu, die Reise zu Pferd fortzusetzen. Als sich der Tag dem Abend zuneigt, erreichen wir die Stadt mit dem Namen ????, die zuerst Opfer der Chimären wurde. Der einzige Überlebende ist ein Rahjageweihter, der wohl 3 Tage lang kopfüber in einem vollen (!) Weinfass verbracht hat. Nur Rahja hat ihn wohl so vor dem Tod bewahren können. Am Abend werden die verbliebenen Leichen von Oskerbados feierlich bestattet und wir übernachten in dem Tempel der Göttin der Freuden.
Nächster Tag: Am Morgen verabschieden wir uns von dem Rahjageweihten, der mit Esel und Wanderstab ausgerüstet die Brücke über den Mhanadi nimmt, um nach Borbra zu kommen. In diesem Moment denkt sich Hairan: "Bei der Rückreise nehmen wir die auch!" Die Prophezeiten brechen in die andere Richtung weiter ins Khoramgebirge auf. Im Verlauf der weiteren Reise treffen sie auf hiesige Ferkinas, die sich gerade im Kampf mit ein paar Chimären befinden. In einem abtastenden Gespräch finden wir einige Dinge über die Umgegend heraus: Sie nennen der Gruppe die grobe Richtung zu ihrem Dorf. Abu Terfas treibt über einen Mittelsmann Handel mit dem Dorf. Ein Drache lebt in einer Höhle in der Umgegend des Dorfes. Außerdem halten sie Abu Terfas für einen guten Mann, da er Handel mit ihnen treibt. Wir versuchen, die Richtung zum Ferkinadorf einzuschlagen. Unterwegs sehen wir aus der Entfernung eine skurrile Szene. Eine geflügelte Chimäre spuckt immer wieder auf eine Art Altar auf einem Felsen, auf dem ein Feuer brennt. Vor diesem Altar steht ein älterer zerzauster Mann, der mit geballten Fäusten erfolglos versucht, die Chimäre zu vertreiben. Wir reiten schnell zu der Felsnadel und gehen den Weg zum Altar hoch. Die Chimäre verschwindet sehr schnell als sie uns und Jaris Pfeile kommen sieht. Bei näherer Betrachtung sieht man, dass der alte Mann keine Augen mehr hat und eine sehr verschlissene Kutte des Praios trägt. Er bittet uns in seine Räumlichkeiten, eine Höhle nur einige Schritte entfernt. Hairan passt derweil auf die Pferde auf. Der Praiospriester erzählt von seinem Schicksal, während die Gefährten ihm Haare und Nägel schneiden. Er ist von Fasar aufgebrochen, um Abu Terfas zu stellen. Dieser hat ihn dann in seinem Palast in der Nähe empfangen, beide Augen ausgestochen und vor den Toren wieder ausgesetzt. Nachdem er durch den Wald geirrt ist, hat er sich seit einiger Zeit auf der Felsnadel aufgehalten und entfacht täglich das Feuer des Herrn Praios. Seit einiger Zeit wird ihm laut eigener Aussage die Chimäre als Prüfung des Glaubens geschickt. Täglich versucht sie, das Feuer auf dem Altar auszublasen. Der Priester des Praios will erst von dieser Felsnadel weg, wenn Abu Terfas das Handwerk gelegt wurde. Weiterhin spannend ist, dass er sich größtenteils von eigentlich giftigen Beeren der Eibe ernährt. Wiederum schützt ein Gott seinen Diener. Zum Abschluss des Gesprächs beschreibt er uns die Lage und den Aufbau (wahrscheinlich veraltet) des Palastes von Abu Terfas und begleitet uns zum Altar. Dort hält er einen Gottesdienst ab. Hairan beobachtet das Treiben mit etwas Abstand (soweit auf der Felsnadel möglich).

Wir brechen hiernach wieder auf und reisen noch ein paar Tage, bis wir an dem Palast des Abu Terfas ankommen, der von 20 bis 30 Harpyien umkreist wird. Nach längeren Beratungen, wie wir dort hineinkommen sollen, entschließen wir uns für den Flug. Hairan beschwört einen Dschinn, der mit Rosenwasser aus Neraidas Beständen beschenkt wird und sich schließlich einverstanden gibt uns hineinzufliegen. Wir können ihm auch noch entlocken, wo sich Abu Terfas meistens aufhält und welchen Landeplatz er für den sichersten hält: Wir fliegen eine Meile nach oben und landen nach einem schnellen Sturzflug im Garten des Palastes. Wir wissen Dank des Dschinns, dass man Abu Terfas wohl am häufigsten in seinem Labor oder in seinen privaten Wohnräumen antrifft.

Bei der Durchsuchung des Hauses trifft man Abu Terfas und Achaz, die beide inzwischen klare Zeichen des Paktierertums mit Asfaloth an sich tragen. Abu Terfas schmeißt seine metallisch glänzende Hand mit dem Kommentar fort, dass er sie nicht mehr benötige, weil er den Fluch der Felder bereits gefunden habe, und beide verschwinden mit Flugmitteln aus dem Palast. Sie erwähnen, dass sie ein Portal in Asfaloths Reich unter Borbra öffnen wollen, um Borbarad nachhaltig zu beeindrucken. Neraida schnappt sich die Hand und entdeckt, dass man mit ihr fremde Schriften in Tulamidya übersetzen kann. Abu Terfas empfindet sich selbst als wohl ebenbürtiger Gesprächspartner gegenüber Borbarad. Wabuachaz.jpgährend Hairan meditiert, um einen Dschinn zu beschwören, wird das Haus noch einer genaueren Durchsuchung unterzogen. Neben einigen Büchern über Anatomie und Chimärenbau entdecken die Gezeichneten noch einen Bücherschrank, der aber wohl seinen Inhalt mit einem applizierten Objectofixo vor Diebstählen bewahrt. Eine längere Beratung, was nun zu tun sei, ergibt folgende Vorgehensweise: Zunächst schleicht Neraida zum Haupttor und klettert an der Kette über das Palasttor, um die Pferde zu holen. Hairan fängt währenddessen mit der Herbeirufung eines Luftdschinns an. Die restliche Gruppe trifft solange einige Vorbereitungen, um einen Brand auf dem Gelände hervorrufen zu können. Zu der ausgemachten Zeit schleichen sich Jari und Abbadi zum Palasttor, um es für Neraida und die Pferde zu öffnen. Nachdem sie sich auf dem Weg einer Chimäre entledigen mussten, gelangen sie dort auch an. Bei der Ankunft Neraidas am Tor passieren dann mehrere Dinge gleichzeitig: Hairan überredet den Dschinn, ihn zunächst durch die Chimären und Harpyien zu fliegen, um für Ablenkung zu sorgen. Oskerbados, Viento und Ardan starten nun ihr Wettrennen zum Tor. Leider werden doch einige der Blutschakale auf die Gruppe aufmerksam und stürzen sich vor allem auf Viento und Oskerbados. Die Taktiken der beiden unterscheiden sich jedoch. Während Oskerbados weiter zum Tor rennt und der Chimäre an seiner Seite nur ab und an einen Hieb zukommen lässt, bleibt Viento stehen und versucht zunächst die verfolgenden Chimären zu töten. Beide Pläne gehen gut auf: Oskerbados erreicht mit der Chimäre sein Pferd und schüttelt das Mischwesen ab. Viento kann Tharvun besteigen. Als die Gruppe sich gerade in Richtung des rettenden Palasttores aufmachen will, sieht man den schon beschriebenen Seneschall auftauchen. Er scheint eine Mischung aus einem groß gewachsenen Echsenwesen und einem Troll zu sein. Weiterhin scheint er auch des Zauberns mächtig zu sein, zumindest hält er einen Magierstab in seinen Händen.

Hairan kann in Rashdul drei Elementaristen davon überzeugen, gegen Abu Terfas und seine Pläne zur Tat zu schreiten: Zuloya Hasrabalsunni, die dritte Tochter Sultan Hasrabals, Erzelementaristin, Mitte 40, mit auffallend harten Gesichtszügen und eine erbitterte Gegnerin aller Dämonologie. Weiterhin Abu Feyhach (schwarzhaarig, glutäugig, redet zu schnell) und Al'Hilal (kahlköpfig, schwarzer Vollbart, braune Augen, fahrig und wirkt etwas abwesend), beides in etwa dreißigjährige Windelementaristen. Die Gruppe der Magier erreicht Borbra mit einem beschworenen Luftdschinn kurz vor Anbruch des nächsten Tages. Zunächst wird etwas die Umgegend erkundet, aber Kontakt mit den Menschen vor Ort vermieden, bis der Rest der Gruppe aus dem Palast des Abu Terfas in Borbra ankommt. Was jedoch schon jetzt auffällt, sind diverse asfalothsche Transformationen am Pflanzen- und Tierreich. Al'Hilal ist außerdem aufgefallen, dass ein leises Brummen unter der Erde zu vernehmen ist. Die restliche Gruppe kommt am späten Nachmittag in Borbra an. Nach einer kurzen Vorstellung wird gemeinsam Borbra erkundet. In der Karawanserei erfahren wir, dass Tarlesin bereits hier war und in das Haus des Magiers gegangen ist. Der Dorfbevölkerung wurde außerdem verboten, dieses Haus jemals zu betreten. Weiterhin sind Abu Terfas und Achaz wohl auch dort hineingegangen. Ein Jäger hatte zu berichten, dass er am heutigen Tage einen Wurf Ferkel gesehen habe, der sich durch den Bauch ihrer eigenen Muttersau gebissen habe. Außerdem berichtet der Inhaber der Karawanserei, dass drei Achaz mit einigen Steinen aufgetaucht seien, die man gesteinigt habe und in einer Stunde verbrennen werde. Die Gruppe macht sich zügig zum Haus des Magiers auf. Viento stattet dem Scheiterhaufen eine Stippvisite ab und bekommt beim Sippenältesten des Dorfes diverse Steine ausgehändigt. Die Gruppe macht sich derweil im Haus des Magiers im Untergeschoss an einer Mauer zu schaffen, die mit einem 'Hartes Schmelze!' wohl ein zweites Mal versiegelt wurde.

Daraufhin betreten wir die Höhlen unterhalb Borbras. Wir folgen den Spuren, die sich, soweit wir das erkennen, im oberen Bereich relativ zielstrebig geradeaus bewegen. Wir erkunden den vorderen Bereich etwas und entdecken so etwas wie Mannschaftsquartiere und Aufenthaltsbereiche von Soldaten. Allerdings wurden sie wohl schon einige Jahrhunderte nicht mehr benutzt. Weiter dem Hauptgang folgend können wir einen eingestürzten Teil des Hauptganges umgehen und kommen in eine Art größere Halle, die durch einen größeren Lehmthron dominiert wird. Von der Decke springt allerdings ein anderthalb Schritt großes Mischwesen aus Gottesanbeterin, Skorpion und Heuschrecke auf Neraida zu, die geschickt ausweichen kann. Nach einem harten Schlag der Kämpfer ist das Wesen jedoch schnell zerteilt. Viele Gliedmaßen des Wesens zucken jedoch über Minuten noch weiter. Eine genauere Inspektion von Jari ergibt, dass wohl sowohl der Stachel als auch die vorderen Zangen mit Giftdrüsen versehen sind. Vorsicht ist also oberstes Gebot! Neben der Haupthalle entdecken wir einen Beschwörungsraum, allerdings ohne die notwendigen Schränke mit Parafernalia. Weiterhin gibt es noch ein alchemistisches Labor, eine Bibliothek und einen Wohnbereich. Die meisten Zimmer sind jedoch leergeräumt und sind nur noch durch einzelne verfallene Fundstücke der ursprünglichen Funktion zuzuordnen. Wir entdecken außerdem eine Art kleine Kultstätte der Tsa: In dem Raum befinden sich mehrere Dinge: Ein Tsa-Altar, der entweiht wurde. Die zertrümmerte Statue der Tsa neben dem Altar spricht Bände. Eine durch einen 'Granit und Marmor' versteinerte Frau, aus deren Körper mehrere eidechsenartige Fortsätze sprießen. Weiterhin finden wir in der Mitte des Raumes eine kreisrunde Öffnung im Boden von einigen Metern Durchmesser, die mit mehreren dreieckigen Metallplatten in den Farben des Regenbogens abgedeckt ist. Die Arbeit ist sehr fein und fugenfrei durch zwergische Meisterhand geschmiedet. Wesentlich ist allerdings, dass die Öffnung durch diverse Schutz- und Bannkreise gegen asfalothschen Einfluss abgesichert ist. Neraidas Hand zuckt in Richtung des Übergangs zwischen Violett und Rot. Wir wissen nicht genau wie es geschieht, aber es geschieht: Die Platten bewegen sich und geben uns Einblick in das bodenlose Loch, das aber immerhin durch eine Wendeltreppe den Weg nach unten ermöglicht.
Wir begeben uns also weiter hinab. Die Treppe endet an dem Eingang zu einer Höhle. Wir gehen vorsichtig und langsam durch eine ölige Substanz, die den Boden der abfallenden Rampe bedeckt. Plötzlich tauchen vor uns Lichter auf; wir besprechen kurz die weitere Vorgehensweise und schleichen uns dann ohne eigenes Licht weiter nach vorne. Da hören wir von links eine tulamidisch sprechende Person, die sich über Abgaben beschwert. Ein Magier, der Garethi spricht, legt ihm kurz die Hand auf die Schulter. Der Bauer windet sich daraufhin auf dem Boden vor Schmerzen. Daraufhin befiehlt der junge Magier ihm zu verschwinden. Der Bauer dreht sich um und geht ohne uns zu bemerken an uns vorbei. Als nächstes stellt sich Hairan daraufhin direkt neben die von uns entdeckten Magier in der Haupthalle und hört ihnen bei ihren Gesprächen zu. Diese formen währenddessen die Wand durch die Applikation eines 'Hartes Schmelze!' im rohalschen Stil. Wir wundern uns, ob dies nun eine Illusion oder etwas anderes ist. Jari erzählt uns allerdings von sehr unstrukturierten Netzen und Fäden, die er mit seinem besonderen Auge sieht. Es scheint sich wohl nicht um eine gewollte illusionäre Applikation zu handeln. Es fällt uns außerdem auf, dass die Aufteilung und der Zweck der Räume denen in der Etage über uns entsprechen. Außerdem benutzen die Leute viele etwas altmodisch klingende Wörter. Sind dies Geister oder Illusionen oder befinden wir uns gar in einer Globule? Wir können auf jeden Fall durch sie hindurchgehen und werden von ihnen nicht wahrgenommen. Da wir leider etwas unter Zeitdruck stehen, gehen wir doch relativ direkt vom Verwaltungstrakt zu den Herrschaftsräumen. Dort sehen wir ihn: Als Tharsonius von Bethana sitzt er auf dem Thron und unterhält sich mit einem Kundschafter über das weitere Vorgehen und seinen Umzug in einen angemessenen Palast. Jaris Auge beginnt zu leuchten, was die anwesenden Magier mit Ausnahme von Hairan zu einer Direktanwendung des 'Odem Arcanum' verleitet. Daraufhin bewegen sich die anwesenden Magier mit Viento durch den Beschwörungsraum, der noch genau gleich aussieht wie zuvor, in die Bibliothek. Dort rätselt Tharsonius von Bethana gerade über einen Karfunkelstein und dessen Verwendung, als sich diverse Greifzangen und Skorpionstacheln aus dem Tisch und Tharsonius Körper schälen. Es kommt zum Kampf. Tharsonius gefällt der Name Xyxyx. Viento benutzt sein Schwert, die Magier zaubern und Hairan versucht sich an einem 'Ignifaxius', stark verkürzt, so dass das Zad Haz eher wie ein einsilbiges hingezischtes hohes "Zidhiz" klingt. Er schleudert eine Flammenlanze entlang seines Zeige- und Mittelfingers in seine eigene Handfläche und auf seinen eigenen Handrücken. Er schreit laut auf, die Luft wird kälter und zwei noch größere Gottesanbeter-Chimären steigen mit Kurzschwertern bewaffnet aus der siebten Sphäre. Nach einem kurzen, aber heftigen Kampf, in den schnell auch Oskerbados, Neraida und Ardan eingreifen, werden die Insektenchimären zerteilt. Hairan sucht Jari auf und bittet ihn, seine Hand zu verbinden. Jari behandelt die Brandwunde; die Prozedur verläuft unter lauten Schmerzensschreien. Nach etwa einer halben Stunde ist die Wunde verbunden. Wir durchsuchen noch die restlichen Räume des Herrschaftstraktes. Vor allem wird klar, dass diese Räumlichkeiten nur eine Übergangslösung darstellen.
Im "Altarraum" schließlich finden wir wieder eine Treppe, die nach unten führt. Wieder betreten wir über einen glitschig-öligen Boden den "Verwaltungstrakt". Dieses Mal hören wir jedoch vor allem ein altertümlich angehauchtes Tulamidya, das gesprochen wird. Wir schauen uns auch hier nur sehr kurz im Verwaltungstrakt um und gehen Richtung Thronsaal. Dort sehen wir den Groß-Kophta Assarbad, wie er mit einem Gefolgsmann gerade über eine "neue Waffe" im Krieg philosophiert. Eine genauere Untersuchung der herrschaftlichen Räume ergibt, dass dies wohl sein längerfristiges Domizil ist. Zumindest hat er sich hier sehr gut eingerichtet. Außerdem scheint er sich sehr ausgiebig mit der Chimärologie zu befassen, wie Alchemielabor und Beschwörungsraum aufzeigen. Im Altarraum sehen wir mehrere kleinere Statuen von Gehilfen Assarbads, unter denen sich auch eine kleine Statue mit einem Rubinauge auf der Stirn befindet.
Im "Altarraum" gehen wir, wie schon gehabt, eine Ebene tiefer. Nachdem wir wieder über öligen Schleim geschritten sind, sinken unsere Knöchel zunächst in warmes Wasser ein. Die Raumanordnung entspricht nicht mehr derjenigen, die wir kennen. Wir können uns jedoch trotzdem gut orientieren. Auf dieser Ebene begegnen wir diversen Echsenmenschen. Außerdem finden wir heraus, dass Borbarads Alter Ego in diesem Zeitalter eine aufrecht kriechende Schlange namens N'Shr Ssa'Khr Ssech (tul. Ensharzaggesi) war. Die Priester-/Zaubererschlangen werden auch Skrechu genannt. Demnach lautet die volle Bezeichnung dann Skrechu N'Shr Ssa'Khr Ssech. Am Eingang zur Höhle fängt Hairan an zu niesen, gelber Schleim tritt aus seinen Augenhöhlen und der Nase aus. Er bittet Jari um ein Antidot, das die Symptome dann etwas abmildert. Die Adern in seinem Gesicht sind jedoch alle rot angelaufen und bleiben zunächst auch so. Im Herrschaftsbereich fällt auf, dass es eine Häutungskammer gibt und wohl auch diverse eingelegte Humanoide als Nahrung dienten.
Durch den Altarrum gelangen wir eine Ebene tiefer. Die Luft wird säuerlich, abgestanden und faulig. Wir sehen überall Zerrbilder von Lebewesen, die sich im stetigen Wandel befinden und sich gegenseitig auffressen. Aus dem Boden, der Decke und den Wänden bricht immer wieder neues Leben hervor, nur um gleich wieder zu vergehen. Ein ungutes Gefühl sagt uns, dass wir nun wohl in der letzten und wohl auch richtigen Kammer sind. Weiter vorangehend müssen wir mehreren Gottesanbeterin-Chimären ausweichen, bis sich uns zu guter Letzt folgendes Bild zeigt: Wir sehen einen tiefes ?violettes? und raumfüllenden Trichter, der sich wie ein Mahlstrom dreht und immer größer zu werden scheint. Ein befestigter Rand um das Loch dreht sich mit. Auf diesem sehen wir auf gegenüberliegenden Seiten des Loches zwei unterschiedliche Szenen: Direkt vor uns scheint Achaz eine Art Ritualtanz aufzuführen, umgeben von einem achtgezackten Stern in einem Kreis. In den Zacken des Stern liegen unterschiedliche Paraphernalia. Neben ihr gefesselt sind der Tsa-Geweihte sowie Tarlesin von Borbra. Beide scheinen auf den ersten Blick nicht mehr bei Bewusstsein zu sein. Auf der gegenüberliegenden Seite des Loches sehen wir Abu Terfas sitzen und fröhlich die Öffnung der Pforte betrachten. Neben ihm befindet sich eine riesige Chimäre mit gigantischem Hinterleib, die immer wieder Chimären-Eier "erschafft". Dieser Leib scheint mit dem Loch verbunden zu sein. Weiterhin befinden sich um die Pforte des Grauens verteilt drei Mondsteine, die durch ein Leuchten miteinander verbunden sind, eine Figur Asfaloths mit dem Fluch der Felder und Xyxyx Karfunkel. Es wird kurz beraten und dann folgender Plan ausgeführt: Wir warten, bis Abu Terfas, der seine Chimärenkönigin lobt und beruhigend auf sie einredet, uns den Rücken zukehrt. Dann sprintet Neraida los, um die Mondsteine schnell einzusammeln. Die Magier und Jari beharken Abu Terfas mit Pfeilen und Ignifaxii. Dei drei Kämpfer unserer Truppe sollen sich auf Achaz stürzen. Folgendes passiert: Neraida sammelt durch gekonntes Rennen und Springen die Mondsteine ein. Danach löst sie vorsichtig mit ihrer metallenen Hand die Kette vom Hals der Dämonenstatue, die anschließend zu Staub zerfällt. Inzwischen wird Abu Terfas von einem Pfeil und zwei Flammenlanzen getroffen, was er jedoch ignoriert. Ardan und Viento nähern sich Achaz, Oskerbados wendet sich der "Chimärenmutter" zu. Abu Terfas heult auf, scheint aber vor allem um seine Chimäre besorgt zu sein. Der zerstörte Arm wächst sofort nach, er sieht jedoch etwas unförmiger aus. Er nähert sich dabei zu sehr dem Abgrund... Daraufhin stapfen die drei Luftelementaristen los. Mittlerweile hat Ardan die Hexe erreicht und haut das erste Mal zu. Der erste Treffer resultiert in einem Schwall gelb-weißer Flüssigkeit, die sich aus Achaz Leib ergießt. Sie dreht sich nun schnell um und versucht Ardan durch ihre weiblichen Reize kurz abzulenken. Ein zweiter Hieb macht ihr jedoch den Garaus. Durch die zweite Wunde treten zusätzlich Maden aus dem Körper aus, Blut scheint keines vorhanden. Viento wird auf dem Weg zu Achaz von diversen auftauchenden Elefantenärschen und ähnlichem aufgehalten. Ein gezielter Schlag seinerseits auf die Fesseln Tarlesin von Borbras scheint seine Wirkung nicht zu verfehlen. Die Ketten lösen sich von einer Hand. In der Zwischenzeit führt Oskerbados die ersten Schläge auf die Chimären gebärende Riesenmade auf. Die sich blitzschnell formenden Auswüchse zwingen Oskerbados immer wieder zu kurzen Rückzügen, aber er konzentriert sich auf die dünnere Verbindung zwischen Vorder- und Hinterleib. Jari schießt einige Pfeile auf den Körper des Wesens, jedoch scheint erst der durch die Tochter Hasrabals abgefeuerte speerartige Erzklumpen erste Wirkungen bei dem Wesen zu zeigen. Das Erzgeschoß reißt ein Loch zwischen die Verbindung der Chimärenmutter mit der Pforte des Grauens. Ein zweiter endgültiger Hieb von Oskerbados trennt schließlich den vorderen Teil des Wesens vom hinteren. Zu exakt diesem Zeitpunkt beginnen Abu Feyhach und Al'Hilal kräftig in Richtung Abu Terfas zu blasen. Der Sturm, der den Chimärologen erfasst, reißt ihn in Richtung des Zentrums. Halb im Loch versunken ruft er Asfaloth an und diverse Körperteile sprießen noch aus ihm bis er endgültig nur noch zerfließt und im Loch verschwindet. Die Drehung des Trichters hatte aufgehört, nachdem sich der Fluch der Felder aufgelöst hat. Allerdings gibt es keine Zeit zum Durchatmen; der vordere Teil der Chimärenmutter dreht sich zu Oskerbados um und greift schon in seine Richtung an, als Tarlesin von Borbra plötzlich neben ihm steht. Er fängt an, mit den Händen in der Luft Bewegungen zu machen, als ob er etwas heruszupfen wolle. Leicht wie Pergament lösen sich indes riesige Stücke des Chimärenleibes und fliegen auseinander. Tarlesin scheint sich darüber aufzuregen, dass er hier sein muss. Er wolle doch nicht, dass die Tulamidenlande mit Chimären überschwemmt würden. Und vor allem hätte er es nicht nötig mit Asfaloth einen Pakt zu schließen... Nach einem weiteren kurzen Monolog stellt sich Tarlesin von Borbra als Borbarad heraus. Oskerbados hebt sein Schwert, lässt es aber wieder sinken. Jari jedoch sprintet auf ihn zu und versucht ihn zu erstechen. Der trifft ihn und plötzlich löst sich sein Schatten von Tarlesin und schleudert den eigenen Körper in eine Ecke. Borbarad nimmt Xyxyx Karfunkel auf und gibt ihm einen neuen Namen: Sein Drache heiße dieses Mal Rhazzazor und er habe ganz andere Pläne, die bisher noch keiner durchschaue. Der Schatten verschwindet und wir sind zunächst baff. Moment, da liegt ja noch Tarlesin: Jari sprintet zu ihm und kümmert sich erst einmal um die Dolchwunde. Hairan schnappt sich den Zauberstab von Abu Terfas. Wieder einmal von Borbarads Arroganz beeindruckt, begeben wir uns schnellstmöglich aus der Höhle, die jetzt einzustürzen droht. Die drei Elementaristen aus Rashdul scheinen den Braten gerochen zu haben und die Spekulationen über Borbarads Rückkehr, die wohl schon kursieren, bestätigen sich jetzt für sie. Hairan bittet sie um Stillschweigen und Beobachtung innerhalb der Akademie. Tarlesin benötigt noch zwei Tage, bevor er wieder bei Bewusstsein ist.

Abenteuerpunkte


  • Auftragsannahme, Begegnungen in Khunchom und Nachforschungen in Rakoriums Zimmer: 10 AP
  • Treffen mit Horatio di Bravaldi, Zhulaminai saba Aralya und den drei Borbaradianern, gewaltfreie Lösung: 50 AP
  • Nachforschungen in den Bergen, Finden/Ausgraben zweier Kanopen, einiger Mondsteine und Begegnung mit drei Steppenperlmutt-Suchern: 40 AP
  • Kampf im Badehaus, Rettung Tarlisins: 60 AP
  • Nachforschungen in Samra (Zhamorrah): 20 AP (Jari wegen zahlreicher Flashbacks nochmal 50 AP)
  • Kampf mit den Chimären in Borbra und Versorgung der Bevölkerung: 80 AP
  • Reise durch das Khoram-Gebirge, Treffen mit Ferkinas und dem Praiosgeweihten Jasper: 30 AP
  • leises Eindringen in den Palast von Abu Terfas, Durchsuchen der Räumlichkeiten, Befreiung von Abbadi und des Fledermausjungens, Flucht aus dem Palast mit kleineren Kämpfen: 110 AP
  • Rückreise nach Borbra, Eindringen in das Magiergrab, Visionen aus der Vergangenheit, Endkampf: 150 AP
  • Summe: 550 AP pro Held

Spezielle Erfahrungen


  • je zwei auf:
    • Sprachen Kennen (Tulamidya)
    • Sprachen Kennen (Zelemja*)
    • Geschichtswissen
    • Magiekunde
    • Sagen/Legenden
    • Geographie
    • Lesen/Schreiben (Zelemja)
  • je eine auf:
    • Götter/Kulte
    • Tierkunde
    • Heilkunde Gift
    • Sinnenschärfe
  • Die Sonderfertigkeit Gebirgskundig kann verbilligt erworben werden.
  • Eine der schlechten Eigenschaften Dunkelangst, Raumangst oder Aberglaube kann verbilligt um 2 Punkte gesenkt werden (beanspruchte Spezialänste wie Chimärenangst oder Insektenangst auch um vier Punkte).

* Kommentar Zelemja

  • Sprachen kennen: Zelemja gehört zur Tulamidya-Gruppe und entstand aus dem Rssahh (Verkehrssprache der Echsenwesen) und dem frühesten Ur-Tulamidya, wird heutzutage nur noch in der Gegend um Selem aktiv gesprochen. Die Sprache ist seit fast 3000 Jahren unverändert geblieben. Komplexität 18
  • Lesen/Schreiben: Zelemja vewendet die Zeichen des Rssahh, das Chrmk, eine Silbenschrift mit etwa 5.000 Zeichen, die bis auf wenige Ausnahmen auch die Zeichen des Zelemja bilden. Das Chrmk entstammt wiederum der ungleich komplizierteren Chuchas (den Menschen auch als Yash-Hualay-Glyphen oder Proto-Zelemja bekannt), der Schrift der alten Echsenreiche. Komplexität 18. Regeltechnisch kann man Lesen/Schreiben (Chrmk/Zelemja) aufs Dokument schreiben und es als eine Schrift behandeln.


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